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Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist gestorben

Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist tot. Der Fürstenhof gab die traurige Nachricht am Samstagabend bekannt.

Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist gestorben

Fürstin Marie und ihr Ehemann Fürst Hans-Adam am Liechtensteiner Staatsfeiertag im Jahr 2019. © picture alliance/KEYSTONE | GIAN EHRENZELLER

Fürstin Marie stirbt nach Schlaganfall

Die schlimmste Befürchtung ist Wirklichkeit geworden. Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist tot. Die 81-Jährige starb an den Folgen ihres Schlaganfalls, den sie am Mittwoch (18. August) erlitten hatte. Die traurige Nachricht gab der Fürstenpalast in einer Pressemitteilung bekannt. „Ihre Durchlaucht Fürstin Marie von und zu Liechtenstein ist am 21. August 2021 um 16:43 Uhr im Spital in Grabs gestorben. Nachdem sich ihr Gesundheitszustand nach dem Schlaganfall am 18. August 2021 stetig verschlechtert hat, ist sie heute im Beisein der Familie und nach Empfang der hl. Sterbesakramente friedlich und in grossem Gottvertrauen entschlafen“, heißt es in dem offiziellen Statement.

Einen Trost gibt es immerhin: Die Adlige war in ihren letzten Minuten nicht allein, sondern umgeben von Menschen, die sie liebte. Fürstin Marie hinterlässt ihren fünf Jahre jüngeren Ehemann Hans-Adam von und zu Liechtenstein, vier gemeinsame Kinder sowie 15 Enkelkinder.

Wer war Frau von Fürst Hans-Adam?

Marie Aglaë Bonaventura Theresia wurde am 14. April 1940 als Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau in Prag geboren. Ihre Eltern waren Carl Kinsky von Wchinitz und Tettau und Gräfin Henriette. 1945 wurden Marie und ihre Familie aus der damaligen Tschechoslowakei vertrieben und in Deutschland sesshaft. Nach dem Schulabschluss absolvierte die Gräfin ein Studium der Gebrauchsgraphik, was sie mit Diplom abschloss. Die Adlige arbeitete danach in einer Dachauer Druckerei in ihrem erlerntem Beruf. Sie hängte ihren Job jedoch nach der Verlobung mit dem damaligen Erbprinzen Hans-Adam von und zu Liechtenstein an den Nagel. Die Hochzeit mit ihrem fünf Jahre jüngeren Cousin zweiten Grades fand am 30. Juli 1967 in der Stadtpfarrkirche St. Florin zu Vaduz statt.

Das Paar bekam vier Kinder: Erbprinz Alois (*1968), Prinz Maximilian (*1969), Prinz Constantin (*1972) und Prinzessin Tatjana (*1973). Ihr Nachwuchs beschwerte ihnen 15 Enkelkinder. 2004 zog sich das Paar zurück und der älteste Sohn übernahm die Regentschaft. Erst im November 2020 war ihr Bruder Ferdinand Graf Kinsky von Wchinitz und Tettau im Alter von 86 Jahren an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Die Fürstin engagierte sich sehr für Themen wie Bildung und Erziehung. Zudem war Ihre Durchlaucht die Ehrenpräsidentin des Liechtensteinischen Roten Kreuzes, dem sie von 1985 bis 2015 vorgestanden hatte.

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