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Herzogin Sophie und Prinz Edward feiern 25. Hochzeitstag

Jubiläum bei den britischen Royals: Prinz Edward und Herzogin Sophie feiern ihren 25. Hochzeitstag. ADELSWELT erinnert sich an ihre große Liebe voller Höhen und Tiefen.

Neues Foto zum 25. Hochzeitstag von Prinz Edward und Herzogin Sophie
Zur Silberhochzeit veröffentlicht der Palast dieses neue Porträt von Prinz Edward und Herzogin Sophie. © picture alliance / empics | Chris Jelf/Buckingham Palace

Prinz Edward und Herzogin Sophie zeigen sich verliebt auf neuem Foto

Herzlichen Glückwunsch! Prinz Edward und Herzogin Sophie feiern diesen Mittwoch (19. Juni) ihren 25. Hochzeitstag. Aus diesem Anlass hat der Palast ein neues Foto der Royals veröffentlicht. Der Fotograf Chris Jelf setzte das Paar im Garten von Bagshot Park in Szene. Das Bild zeigt Edward und Sophie in inniger Umarmung und unterstreicht ihre harmonische Ehe.

Auch optisch scheinen sich die Royals abgestimmt zu haben. Beide zeigen sich nicht in formeller Kleidung, sondern im Freizeitlook. Prinz Edward trägt ein hellblaues Hemd und eine braune Weste, kombiniert mit einer blauen Hose. Herzogin Sophie zeigt sich in einer hellbraunen Wildlederjacke mit einer grünen Hose. Dazu kombiniert die 59-Jährige dezenten Schmuck. Die Wahl der Kleidung unterstreicht die Natürlichkeit und Bodenständigkeit der Royals.

Gräfin Sophie wurde als „die neue Diana“ umjubelt. Die optischen Ähnlichkeiten und ihre zurückhaltende Art erinnerten viele an die verstorbene Königin der Herzen. Möglicherweise war das auch ein Grund, warum Sophie zunächst wenig Aufgaben bekam. Man sorgte sich vor einer fremden Frau, die zu viel Macht im Königshaus erlangen würde.
Die Verlobung von Edward und Sophie wird von Gerüchten belastet. © IMAGO / Avalon.red

Gerüchte belasteten ihre Beziehung

Bereits in den 1980er Jahren liefen sich die damalige PR-Managerin Sophie Ryhs-Jones und der jüngste Sohn von Queen Elizabeth über den Weg. Damals ging sie noch mit einem Freund von Edward aus. Erst 1993 funkte es zwischen den beiden auf einem Charity-Event. Schnell lag ein Schatten auf ihrem Glück. Die Tochter eines Autoreifenhändlers musste nicht nur wegen ihrer bescheidenen Herkunft Spott über sich ergehen lassen. Immer wieder gab es zudem Spekulationen, dass Edward in Wahrheit homosexuell sein soll. Ihre Beziehung sei nur ein Ablenkungsmanöver für die Presse – so hieß es.

Die Hochzeit von Prinz Edward
Die Hochzeit von Prinz Edward und der neuen Gräfin Sophie. © IMAGO / Avalon.red

Die royale Hochzeit

Erst mit dem Tag ihrer Hochzeit am 19. Juni 1999 verstummten die Gerüchte. Das Paar gab sich in der St George’s Chapel auf Schloss Windsor das Jawort. Auf Wunsch des Brautpaares wurde auf ein großes Brimborium samt militärischer Traditionen verzichtet. Eine Fernsehübertragung gab es dennoch.

Die Braut trug ein elfenbeinfarbenes Brautkleid aus Seidenorganza der Designerin Samantha Shaw. Auf ihrem Kopf präsentierte sie die Anthemion Tiara aus der privaten Sammlung von Queen Elizabeth sowie eine auffällige Perlenkreuzkette. Prinz Edward fiel schon damals mit einer ungewöhnlichen Krawattenwahl auf – sie war übersät mit Katzen.

Durch die Hochzeit wurde Sophie zur neuen Gräfin von Wessex.

Gräfin Sophie wurde als „die neue Diana“ umjubelt. Die optischen Ähnlichkeiten und ihre zurückhaltende Art erinnerten viele an die verstorbene Königin der Herzen. Möglicherweise war das auch ein Grund, warum Sophie zunächst wenig Aufgaben bekam. Man sorgte sich vor einer fremden Frau, die zu viel Macht im Königshaus erlangen würde.
Gräfin Sophie wurde als „die neue Diana“ umjubelt. Die optischen Ähnlichkeiten und ihre zurückhaltende Art erinnerten viele an die verstorbene Königin der Herzen. Möglicherweise war das auch ein Grund, warum Sophie zunächst wenig Aufgaben bekam. Man fürchtete sich vor einer fremden Frau, die zu viel Macht im Königshaus erlangen könnte. © IMAGO / FAMOUS

Die Schicksalsschläge von Edward und Sophie

Nach der Hochzeit träumten Edward und Sophie davon, eine Familie zu gründen. Sie ahnten nicht, dass vor ihnen ein steiniger und schmerzvoller Weg liegen würde. Denn die erste Schwangerschaft der Gräfin endete tragisch. Im Dezember 2001 brach Sophie mit starken Bauchschmerzen zusammen. Mit dem Rettungshubschrauber wurde die damals 36-Jährige ins Krankenhaus geflogen. Vor Ort stellten die Ärzte eine Eileiterschwangerschaft fest und kämpften um das Leben von Sophie. „Jeder, der etwas darüber weiß, dürfte wissen, dass das so ziemlich das Schmerzhafteste ist, was man sich vorstellen kann“, sagte die Frau von Prinz Edward damals.

2003 erwartete Sophie wieder ein Baby, doch auch diese Schwangerschaft verlief nicht ohne Komplikationen. Wegen einer vorzeitigen Plazentaablösung musste ihr Kind per Notkaiserschnitt auf die Welt geholt werden. Mutter und Tochter verloren bei der Geburt viel Blut, doch überlebten. Wie bei vielen Frühchen waren die Augen von Louise noch nicht vollkommen entwickelt und sie litt unter starkem Schielen. Erst eine Operation konnte das Handicap des Mädchens beheben.

Am 17. Dezember 2007 wurde Sophie noch einmal Mutter: Sohn James wurde geboren und machte das Glück perfekt.

Sophie und Edward mit ihrem Sohn James. © picture-alliance/ dpa | Str
Sophie und Edward mit ihrem Sohn James. © picture-alliance/ dpa | Str

Der Skandal, der Sophie fast zum Verhängnis wurde

Im April 2001 sorgte die damalige Gräfin Sophie für einen peinlichen Skandal im britischen Königshaus. Ein Reporter der „News of The World“ hatte sich als arabischer Scheich verkleidet, um der Gräfin intime Geständnisse zu entlocken. Sein Plan ging auf. Die Gräfin lästerte über Tony Blair und dessen Frau Cherie, die Queen nannte sie „The old dear“ (Deutsch: „Das alte Tantchen“). Die Tonbandaufnahmen wurden schließlich veröffentlicht. „Sophie-Gate“ blieb nicht ohne Folgen. Die damalige Gräfin entschuldigte sich bei allen Beteiligten und musste ihren Job in einer PR-Firma an den Nagel hängen.

September 2020: Mit ihren Kindern sammeln die Royals Müll am Strand. © IMAGO / i Images
September 2020: Mit ihren Kindern sammeln die Royals Müll am Strand. © IMAGO / i Images

Herzogin Sophie entpuppt sich als Geheimwaffe der Krone

Der Beziehung zu Queen Elizabeth tat der Skandal keinen Abbruch. Sophie galt stets als Lieblingsschwiegertochter der Königin. Beide sollen ein enges Vertrauensverhältnis gehabt haben.

Nach dem Rückzug von Herzogin Meghan und Prinz Harry musste sich das Königshaus Anfang 2020 neu aufstellen. Plötzlich fehlten zwei wichtige Repräsentanten. Zum Glück waren Herzogin Sophie und Prinz Edward zur Stelle. Sie übernahmen trotz Coronakrise wichtige Termine im In- und Ausland.

Mit ihrem tüchtigen und herzlichen Wesen hat sich Sophie im Königshaus inzwischen unentbehrlich gemacht. Zudem punktet sie mit Bescheidenheit und Bodenständigkeit. „Meine Kinder gehen auf eine normale Schule, sie übernachten bei Nachbarn, am Wochenende machen wir Ausflüge“, offenbarte die Blondine einmal in einem Interview mit der „Sunday Times“.

Der Glanz von Sophie strahlt auch auf Prinz Edward ab. Gemeinsam gelten sie als wichtige Stützen für die Krone. Außerdem ist der 60-Jährige das einzige Kind von Queen Elizabeth und Prinz Philip, das keine Scheidung durchgemacht hat. Die harmonische Ehe des Paares soll – nach all den Eskapaden ihrer anderen Kinder – bis zuletzt ein Trost für die Königin gewesen sein. Mit Sicherheit wäre die Queen am heutigen Hochzeitstag besonders stolz auf das Paar.

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