Prinzessin Madeleine von Schweden trauert um ein geliebtes Familienmitglied: Ihr Patenonkel Prinz Andreas ist tot.

Prinzessin Madeleine trauert um ihren deutschen Patenonkel
Traurige Nachrichten für die schwedischen Royals: Der Patenonkel von Prinzessin Madeleine ist tot. Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha ist am 3. April – zwei Wochen nach seinem 82. Geburtstag – gestorben.
Als Cousin von König Carl Gustaf stand der verstorbene Prinz der schwedischen Königsfamilie nahe. Er war sowohl bei der Hochzeit von Prinzessin Madeleine als auch bei der Taufe ihrer ältesten Tochter Leonore zu Gast. Zudem war der Chef des Hauses als Nachfahre von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha auch mit dem britischen Königshaus verwandt.

Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha: Sein Leben
Andreas Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha wurde am 21. März 1943 auf Schloss Casel geboren. Seine Eltern waren Friedrich Josias Prinz von Sachsen-Coburg und Gotha (*1918–†1998) und Viktoria Luise Gräfin zu Solms-Baruth (*1921–†2003). Das Paar ließ sich scheiden, als der Adlige drei Jahre alt war. Seine Mutter heiratete einen US-amerikanischen Offizier, und die Familie zog 1949 nach New Orleans. 1965 kehrte Prinz Andreas nach Deutschland zurück.
1971 heiratete der Enkel des letzten regierenden Herzogs von Sachsen-Coburg und Gotha die Fabrikantentochter Carin Dabelstein. „Obwohl Carin in Bezug auf das Königtum nicht gleichgestellt war, hat mein Vater unsere Ehe gebilligt, sodass sie nicht als ,morganatisch’ gilt“, erklärte der Adlige. Das Paar bekam drei Kinder: Stephanie (*1972), Hubertus (*1975) und Alexander (*1977).
Schwere Schicksalsschläge für das Paar
Nach dem Tod seines Vaters wurde Prinz Andreas 1998 der neue Chef des Hauses von Sachsen-Coburg und Gotha. Der ausgebildete Holzkaufmann war auch politisch tätig. Von 1996 bis 2002 war Prinz Andreas für die CDU im Coburger Stadtrat aktiv.
1997 traf die Familie ein schlimmer Schicksalsschlag: Bei Prinzessin Carin wurde Multiple Sklerose diagnostiziert. „Anfangs zeigte Carin noch geringe Symptome und konnte ein normales Leben führen, aber über die Jahre hat sich ihr Zustand verschlechtert, und sie wird nun zu Hause ständig betreut“, verriet Prinz Andreas auf seiner Webseite.
2011 der nächste Schicksalsschlag: Der Adlige erkrankte an Parkinson. Die Krankheit hinterließ ihre Spuren. Dennoch setzte Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha immer wieder für Parkinson-Patienten ein. Mehrmals radelte der Royal zugunsten der Initiative „Aktiv gegen Parkinson“ eine 100 Kilometer lange Radtour von Coburg nach Gotha mit dem E-Bike. Allein 2020 kamen so 30.000 Euro zusammen. Am 11. November 2023 starb seine geliebte Ehefrau Carin und der Adlige war nicht mehr in der Öffentlichkeit zu sehen.
Der Coburger Oberbürgermeister Dominik Sauerteig würdigte den verstorbenen Patenonkel von Prinzessin Madeleine als „Integrationsfigur für die Coburger Stadtgesellschaft“.