Artikel teilen

,

Albert & Paola von Belgien: 1. Auftritt nach dem Skandal

Albert und Paola von Belgien zeigen sich nach dem Vaterschafts-Drama das erste Mal gemeinsam. Warum dieser Auftritt so wichtig ist.

 Albert und Paola von Belgien besuchten gemeinsam einen Gottesdienst in Laeken.  ©picture alliance/RoyalPress Europe

Albert und Paola von Belgien besuchten gemeinsam einen Gottesdienst in Laeken. ©picture alliance/RoyalPress Europe

Albert und Paola von Belgien zeigen sich gemeinsam

Es ist ein Auftritt mit Signalwirkung. Zum ersten Mal nachdem bekannt wurde, dass Albert von Belgien eine uneheliche Tochter hat, zeigt sich der Ex-König mit seiner Frau in der Öffentlichkeit. Zusammen besuchten Ex-Königin Paola und der 85-Jährige den Gottesdienst der Onze-Lieve-Vrouwkerk in Laeken. Während der Eucharistiefeier erinnerten sie an verstorbene Mitglieder der Königsfamilie. Auch König Philippe und seine Gattin Königin Mathilde nahmen an dem Termin teil.

Dass Albert und Paola die Messe gemeinsam besucht haben, zeigt allerdings deutlich: Die 82-Jährige hält weiter zu ihrem Gatten. Auch die Tatsache, dass der frühere Monarch seine Frau während ihrer Ehe betrogen hatte, und sogar ein uneheliches Kind zeugte, kann daran nichts ändern.

 Am 2. Juli feiert das Paar seinen 61. Hochzeitstag. Trotz Skandale halten Paola und Albert zusammen. Der ehemalige König trägt seinen Ehering bis heute.  © picture alliance/RoyalPress Europe

Am 2. Juli feiert das Paar seinen 61. Hochzeitstag. Trotz Skandale halten Paola und Albert zusammen. Der ehemalige König trägt seinen Ehering bis heute. © picture alliance/RoyalPress Europe

Delphine Boël ist die Tochter des belgischen Alt-Königs

Für die belgische Monarchie ist Paolas Verhalten ein Segen. Denn durch ihre Unterstützung federt sie den Skandal zumindest etwas ab. Eine Scheidung wäre schließlich das Letzte, was das Königshaus jetzt gebrauchen könnte.

Nach jahrelangem Rechtsstreit hatte sich Albert Anfang des Jahres endlich zu seiner Tochter Delphine Boël bekannt. Der Vater von König Philippe soll von 1966 bis 1984 eine heimliche Affäre mit Baronin Sybille de Sélys gehabt haben.

Sein öffentliches Statement klang für viele allerdings wie eine Ohrfeige. „Obwohl es rechtliche Argumente und Einwände gibt, die zeigen, dass die gesetzliche Vaterschaft nicht unbedingt ein Spiegelbild der biologischen Vaterschaft ist, und dass das befolgte Verfahren umstritten werden kann, hat König Albert beschlossen, dieses schmerzhafte Verfahren mit gutem Gewissen zu beenden“, sagte er nach sieben Jahren Rechtsstreit und einem eindeutigen DNA-Test. Immerhin Alt-Königin Paola scheint in dieser Situation auf Schadensbegrenzung aus zu sein.

 Hier berichtet Adelsexpertin Anika Helm

Hier berichtet Adelsexpertin Anika Helm

 

Hier schreibt

Artikel teilen

Neueste Beiträge

Anzeigen

Menü