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Sarah Ferguson fühlte sich durch die Presse traumatisiert

Sarah Ferguson spricht in einem Interview über ihre psychischen Probleme, die durch die Presse verursacht wurden.

Sarah Ferguson fühlte sich durch Presse traumatisiert

In jungen Jahren war Fergie das Hass-Objekt der Klatschpresse. Die Ex-Frau von Prinz Andrew wurde dadurch regelrecht krank.  © picture alliance / empics | Ian West

Fergie litt unter Mobbing in der Presse

Sarah Ferguson öffnet ihr Herz. Die Herzogin von York hat dem „People“-Magazin ein Interview gegeben. Darin beschreibt sie auch die Schattenseiten ihres Lebens. Denn nach der Hochzeit mit Prinz Andrew litt die heute 61-Jährige an psychischen Problemen. Vor allem  die negativen Schlagzeilen um ihre Person machten sie regelrecht krank.

Oft wurde Fergie nämlich als zu dick und plump beschrieben. Die Presse gab ihr sogar den wenig schmeichelhaften Spitznamen „Duchess of Pork“ (Dt.: „Herzogin von Schwein“). Zudem wurde sie oft mit Prinzessin Diana verglichen. „In den 80ern sah Diana wunderschön aus, und da war die fette, altbackene Fergie“, erinnert sich die Herzogin. Immer wieder wurden die Schwägerinnen von der Presse gegeneinander aufgestachelt und ausgespielt. Denn das Drama zwischen zwei royalen Frauen verkaufte sich schon damals gut. „Wir waren nur für die Leute da, um viel Geld zu verdienen. Das war uns beiden damals nicht klar.“

Sarah Ferguson war traumatisiert

Das Mobbing durch die Presse blieb nicht ohne Folgen. Fergie litt unter Ängsten und hatte kein Selbstwertgefühl mehr. „Ich hatte große psychische Probleme wegen dieses Traumas“, sagte Sarah Ferguson dem „People“-Magazin. „Es hat sehr viel Arbeit gemacht, weil ich jedes Wort geglaubt habe, das auf den Titelseiten über mich stand.“

Die Mutter von Prinz William und Prinz Harry machte ähnliche Dinge durch. Die beiden Frauen waren Leidensgenossinnen. „Diana und ich hatten beide unsere eigenen psychischen Probleme und sie und ich haben uns darüber ausgetauscht“, so Sarah Ferguson. „Sie sagte: ,Fergie, erinnere dich an eines: Wenn du oben auf dem Podest stehst, fällt es so leicht herunter. Und du bist ganz unten. Du kletterst einfach hoch.’ Wir wurden als Heilige und Sünderin positioniert. Und das Wichtigste war, gemeinsam stark zu bleiben, und das haben wir getan, egal was jemand geschrieben hat.“ Auch interessant: Prinzessin Diana und Fergie: So war ihr Verhältnis wirklich

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