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Sorge um Prinz Philip löste unerwarteten Trend aus

Als Prinz Philip wenige Wochen vor seinem Tod ins Krankenhaus kam, löste das einen unerwarteten Trend aus. Mehr Briten schrieben ihr Testament.

Tod von Prinz Philip löst unerwarteten Trend aus

Prinz Philip wurde im Februar 2021 ins Krankenhaus eingeliefert. Am 9. April starb der Royal schließlich an Altersschwäche. © picture alliance / dpa | Michael Kappeler

Krankheit von Prinz Philip sorgte für mehr Testamente

Prinz Philip hat viele Menschen berührt. Vor allem die Briten haben sein Leben genau verfolgt. Als der Royal im Februar 2021 ins Krankenhaus eingeliefert wurde, war die Sorge daher groß. Viele Menschen fürchteten, dass der Ehemann von Queen Elizabeth sterben würde. Der Tag seiner Einlieferung hat deswegen einen ungewöhnlichen Trend ausgelöst. An dem Tag wurden im Vergleich zum Vorjahr 131 Prozent mehr Testamente erstellt. Das berichtet nun die Zeitung „Mirror“ und beruft sich dabei auf Informationen der Firma „Farewell“. Das Unternehmen setzt gemeinsam mit seinen Klienten Testamente auf. Durch die Sorge um Prinz Philip haben sich offenbar mehr Menschen mit dem eigenen Tod auseinandergesetzt.

Mehr Testamente nach Krankenhausaufenthalt von Queen Elizabeth

Der gleiche Effekt konnte am 22. Oktober 2021 beobachtet werden. Nachdem Queen Elizabeth ins Krankenhaus eingeliefert wurde, stieg die Zahl der Testamente erneut um 26 Prozent. Auch der Krebstod von „Girls Aloud“-Sängerin Sarah Harding (†39) sorgte für ein Plus. 33 Prozent mehr Nachlässe wurden an ihrem Todestag vermerkt. Die Warnung vor der Omikronwelle am 12. Dezember 2021 sorgte ebenfalls für einen Zuwachs von 71 Prozent. Doch wodurch kommt das?

32 Prozent von 2000 befragten Briten gaben an, dass sie mehr über ihre eigene Sterblichkeit nachdenken, wenn sie mit dem Tod einer anderen Person konfrontiert werden. Da Queen Elizabeth und Prinz Philip bei ihren Krankenhauseinlieferungen bereits in einem hohen Alter waren, wurde in den Medien auch immer über ihr Ableben spekuliert. Einen besonders großen Einfluss hat es laut der Zeitung, wenn der oder die Verstorbene im gleichen Alter ist oder sogar jünger. Viele Menschen setzen sich dann besonders mit dem Tod auseinander.

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