Wegen Prinzessin Leonor – Königsfamilie erstattet Anzeige

Ein Einkaufsbummel von Prinzessin Leonor zieht ernste Konsequenzen nach sich. Die spanische Königsfamilie hat nun sogar Anzeige erstattet.

Das spanische Königshaus erstattet Anzeige, weil ein Kaufhaus private Aufnahmen von Prinzessin Leonor veröffentlicht hat
Die Privatsphäre von Prinzessin Leonor wurde verletzt. © IMAGO / ABACAPRESS

Prinzessin Leonor wird bei Einkaufsbummel gefilmt

Dieses Verhalten geht den Royals zu weit! Das spanische Königshaus hat rechtliche Schritte eingeleitet, um für die Privatsphäre von Prinzessin Leonor zu kämpfen. Die spanische Thronfolgerin absolviert derzeit eine militärische Ausbildung und ist mit dem Schulungsschiff „Juan Sebastián de Elcano“ unterwegs.

Bei einem Landgang in der chilenischen Stadt Punta Arenas entschied sich die 19-Jährige dafür, einen Einkaufsbummel mit ihrem Kameraden zu machen. Überwachungskameras des Einkaufszentrums Zona Franca fingen die privaten Szenen ein – und spielten sie der chilenischen Presse zu. Auch wenn die harmlosen Szenen unbedenklich erscheinen, stellen sie dennoch einen Eingriff in die Privatsphäre dar.

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Spanische Königsfamilie erstattet Anzeige

Die spanische Königsfamilie hat nun in Rücksprache mit der spanischen Botschaft Anzeige in Chile erstattet. Der Grund dafür ist die „Aufnahme und Verbreitung privater Bilder ohne Zustimmung der Betroffenen“. Zudem wurde auch gegen die Datenschutzbestimmungen in Chile verstoßen. Neben den Videos sollen auch Informationen über die von Prinzessin Leonor besuchten Geschäfte preisgegeben worden sein.

Einkaufszentrum gibt Weitergabe von Videomaterial zu

Das Einkaufszentrum hat inzwischen reagiert. „Der Besuch von Prinzessin Leonor, einer erwachsenen und international bekannten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens, fand völlig privat in einem für die Öffentlichkeit zugänglichen Raum statt (…), heißt es in einem Statement.

Die Thronfolgerin sei bei ihrem Besuch weder angesprochen noch in einer anderen Art belästigt worden. Das Einkaufszentrum gibt jedoch zu, dass Videos weitergegeben wurden: „Die verbreiteten Bilder wurden den Medien auf Anfrage der Freihandelszone Punta Arenas zu journalistischen Zwecken zur Verfügung gestellt.“ Das Einkaufszentrum versicherte, dass es bereit ist, eng mit den Behörden zusammenzuarbeiten, um den Vorfall vollständig aufzuklären. Quelle: Hola

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