Ernst August von Hannover hat sich entschuldigt und ist mit einer Bewährungsstrafe davongekommen. Jetzt muss er sich jedoch ein neues Zuhause suchen.

Ernst August von Hannover
Ernst August von Hannover bekannte sich nicht schuldig. (Archivfoto 2009) © picture-alliance/ dpa | Jochen Lübke

Ernst August von Hannover bekommt Bewährungsstrafe

Ernst August von Hannover muss nicht ins Gefängnis. Der Adlige wurde vom Landesgericht Wels (Österreich) zu einer zehnmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt. Dem Ehemann von Prinzessin Caroline wurde schwere Körperverletzung, gefährliche Drohung und Nötigung sowie Widerstand gegen die Staatsgewalt vorgeworfen.

Das Gericht sah es schließlich als erwiesen an, dass der Welfenprinz im berauschten Zustand im Sommer 2020 einen Polizisten attackiert hat. „Er hat mir ins Gesicht geschlagen“, wird ein Polizist von „Spiegel“ zitiert. Zudem hatte er das Verwalter-Ehepaar seines Anwesens massiv bedroht. Aus diesem Grund darf der 67-Jährige auch die nächsten drei Jahre nicht auf seinem oberösterreichischen Wohnsitz leben oder Kontakt zu dem Paar aufnehmen. „Unmöglich“ kommentierte Ernst August von Hannover die Weisung. Schließlich lebe er dort seit 50 Jahren. Außerdem muss der Prinz eine Psychotherapie machen.

Welfenprinz entschuldigt sich

Ernst August von Hannover hatte sich zum Auftakt des Prozesses entschuldigt. „Ich übernehme die Verantwortung, bedauere das Geschehene außerordentlich und bin bereit, für die Schäden aufzukommen“, hatte der Welfe erklärt. Allerdings bekannte er sich nicht schuldig. Noch ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Weder Prinzessin Caroline von Monaco noch die gemeinsame Tochter Prinzessin Alexandra haben sich bisher zu dem Urteil geäußert. Ob überhaupt Kontakt besteht, ist nicht bekannt.