Herzogin Meghan und Prinz Charles verstanden sich anfangs gut. Doch auch ihr Verhältnis scheint aktuell unter keinem guten Stern zu stehen.

Meghan und Charles
Prinz Charles war anfangs begeistert von seiner neuen Schwiegertochter. © picture alliance / PA Wire/dpa | Pa

Prinz Charles hieß Herzogin Meghan mit offenen Armen willkommen

Prinz Harry ist tief enttäuscht. Bei Oprah Winfrey beklagte der Royal die mangelnde Unterstützung seines Vaters. Nach der Entscheidung zum Rücktritt habe Prinz Charles seine Anrufe einfach ignoriert. Der 35-Jährige deutete an, dass viel vorgefallen sein. Offenbar geht es um mehr, als nur um ignorierte Anrufe.

Doch wie steht es eigentlich um das Verhältnis von Herzogin Meghan zu ihrem Schwiegervater? Zunächst wirkte es so, als hätten die 39-Jährige und Prinz Charles eine gute Beziehung. Der 72-Jährige soll die frühere Schauspielerin mit offenen Armen in der Familie aufgenommen haben. Er schenkte seiner neuen Schwiegertochter bereits vor der Hochzeit ein Diamant-Armband, um sie willkommen zu heißen. Zudem soll er Meghan den liebevollen Spitznamen „Tungsten“ verpasst haben.

Schwiegervater führte Schwiegertochter zum Altar

Nachdem Thomas Markle nicht zur Hochzeit kam, übernahm der Thronfolger die Rolle des Brautvaters. „Ich habe ihn darum gebeten und ich glaube, er wusste, dass es kommen würde und er sagte sofort: ,Ja, natürlich. Ich werde alles tun, was Meghan braucht und ich bin hier, um euch zu unterstützen’“, erinnerte sich Prinz Harry in der Dokumentation zum 70. Geburtstag von Prinz Charles. Unvergessen sind die Szenen, wie Herzogin Meghan am Arm ihres Schwiegervaters zum Altar schritt. Zudem kümmerte er sich liebevoll um ihre Mutter Doria Ragland.

Prinz Charles und Herzogin Meghan
Prinz Charles führte Herzogin Meghan zum Altar, weil ich Vater nicht erschien. © picture alliance/AP Photo | Uncredited

Fragte Prinz Charles nach der Hautfarbe?

Und auch bei den offiziellen Fotos zum 70. Geburtstag von Prinz Charles sah alles nach einer glücklichen Familie aus. Doch wie steht Herzogin Meghan heute zu ihrem Schwiegervater? Die Schwangere verlor bei Oprah Winfrey kein böses Wort über Prinz Charles. Allerdings auch kein gutes. Sie scheint auf der Seite ihres Mannes zu sein. Wie sollte sie auch neutral sein, wenn sie den Kummer von Prinz Harry miterlebt hat?

Prinz Charles und Familie
Eine große glückliche Familie: Zum 70. Geburtstag von Prinz Charles entstand dieses Familienfoto. © picture alliance / Photoshot

Einige Beobachter vermuten zudem, dass es Prinz Charles war, der die Diskussion über die Hautfarbe von Archie angestoßen hat. Zwar wurde er nicht expliziert genannt, doch eine Stelle in dem Interview scheint ihn zu entlarven. Als Oprah Winfrey nach dem Verhältnis von Prinz Harry zu seinem Vater fragte, erklärte der Royal: „Es gibt da eine Menge aufzuarbeiten. Ich bin wirklich enttäuscht, weil er etwas Ähnliches durchgemacht hat. Er weiß, wie sich dieser Schmerz anfühlt. Und Archie ist sein Enkel. Und gleichzeitig werde ich ihn immer lieben. Aber es ist viel passiert und der Schmerz sitzt tief.“

Warum sprach Prinz Harry auf einmal von Archie? Wo ist der Zusammenhang? Auf spätere Nachfrage von Oprah Winfrey sträubte sich der Brite jedoch, zu verraten, wer über die Hautfarbe von Archie diskutiert hatte. Denn das würde der Person „Schaden“ zufügen. Sollte es also wirklich Prinz Charles gewesen sein, erklärt sich der Bruch zwischen Herzogin Meghan und ihm. Was auch immer vorgefallen ist – aktuell scheinen Schwiegervater und Schwiegertochter kein enges Verhältnis zu haben.