Prinz Philip hat unter seinen Kindern einen Liebling. Auch wenn Prinz Charles das sich nicht gerne hören wird: Er war nie der Favorit seines Vaters.

Charles (r.) hat immer um die Liebe und Anerkennung seines Vaters gekämpft. © Picture-Alliance / Photoshot |

Prinz Charles hat ein kompliziertes Verhältnis zu seinem Vater

Prinz Philip nimmt selten ein Blatt vor den Mund. Er ist weltweit bekannt für seine etwas schrägen Sprüche. Wenn er eine Person nicht mag, bekommt diese es deutlich zu spüren.

Auch das Verhältnis zu seinem ältesten Sohn gilt als kompliziert. Denn der sensible, künstlerisch veranlagte Prinz Charles konnte nie die hohen Erwartungen seines Vaters erfüllen. Im Gegensatz zu Prinz Philip hatte der Thronfolger nie besonders viel Spaß an seiner militärischen Ausbildung. Auch sonst scheinen Vater-und-Sohn nicht besonders viel gemeinsam zu haben.

Prinz Edward war immer der Liebling von Prinz Philip

So verwundert es nicht, dass Prinz Charles nie der Favorit des Royals war. Im Gegensatz zu Prinz Edward. Der heute 56-Jährige soll immer das Lieblingskind seines Vaters gewesen sein. So behauptet es zumindest die Dokumentation „Edward & Sophie: The Reluctant Royals“ (dt.: „Edward & Sophie: Die zurückhaltenden Royals“).

„Prinz Philip hat eine starke Beziehung zu seinem jüngsten Sohn“, so Erzählerin Glynis Barber. Und Biograf Richard Kay fügt hinzu: „Edward war ein besonderer Liebling seines Vaters, des Herzogs von Edinburgh.“ Prinz Charles, der immer um die Anerkennung seines Vaters gekämpft hat, wird das sicher nicht gerne hören wird.

Queen Elizabeth und Prinz Philip besuchen Prinz Edward an der Universität.
© picture alliance / empics | PA

„Er wurde anders behandelt als seine Geschwister“

Doch wie kommt dieses enge Band zustande? Denn auch Prinz Edward konnte mit militärischem Drill nicht viel anfangen und versuchte zeitweise sogar als TV-Produzent Fuß zu fassen. Dieses Bestreben wurde von seinem Vater unterstützt. Für eine Sendung gab er Edward sogar ein Interview.

„Er war das erste der vier Kinder, bei denen Prinz Philip während der Geburt tatsächlich am Bett war“, verrät Ingrid Seward. „Die Welt war weitergegangen und er (Prinz Philip) war nun eher ein moderner Vater.“ Der Royal profitierte offenbar von seiner Rolle als Nachzügler. Zwischen ihm und Prinz Charles liegen 15,5 Jahre Altersunterschied. „Edward wurde anders behandelt als seine älteren Geschwister und wurde ein sensibles Kind, aber als die Zeit kam, in die Schule zu gehen, wurde er auf den gleichen strengen königlichen Weg gezwungen wie seine Brüder.“

Prinz Edward soll den Titel seines Vaters erben

Das Verhältnis zwischen Prinz Edward und seinem Vater ist bis heute eng. Gemeinsam mit seiner Frau Gräfin Sophie und den Kindern verbringt er fast jedes Wochenende bei seinen Eltern. Das enthüllte der Royal in einer Dokumentation zum 90. Geburtstag von Queen Elizabeth.

Im Gegensatz zu seinen Brüdern wurde Prinz Edward nach seiner Hochzeit nicht der Titel des Herzogs verliehen. Denn der Prinzgemahl möchte offenbar, dass sein Lieblingssohn nach seinem Tod der neue Herzog von Edinburgh wird. Und so sehr wie der Brite seinen Vater liebt, wird er diesen Titel dann sicher mit Stolz tragen.

Quellen: Express.co.uk, Sky News, BBC, Town & Country