Prinzessin Beatrix wird an ihren Vater erinnert. Nun hat ein Magazin sein Testament mit schlüpfrigen Details veröffentlicht.

Prinzessin Beatrix: Das Testament ihres Vaters wird veröffentlicht
Prinzessin Beatrix mit ihrem Vater Prinz Bernhard bei der Beerdigung von Alt-Königin Juliana im Jahr 2004. Er selbst starb noch im selben Jahr © picture-alliance/ dpa | epa Koreen

Das geheime Testament von Prinz Bernhard

Vor 16 Jahren musste Prinzessin Beatrix Abschied von ihrem Vater nehmen. Prinz Bernhard (†93) starb am 1. Dezember 2004 an Lungenkrebs. Nun wird sein letzter Wille öffentlich. Das Magazin „Privé“ hat sein geheimes Testament gedruckt.

Das Dokument enthüllt schlüpfrige Details. Prinz Bernhard bedachte nämlich auch seine Geliebte. Mit Hélène Grinda hatte er die uneheliche Tochter namens Alexia. Ihr wurde eine Medaillon-Halskette, ein Medaillon, ein paar Elefanten aus Bavenit und ein Kreuz zugesprochen. Diese Dinge sind deutlich mehr wert, als dass, was er seiner Frau hinterlassen wollte.

Ex-Königin Juliana, die vor ihm starb, hätte er seinen Verlobungs- und Ehering hinterlassen, vier Glaskaninchen, ein goldenes Kaninchen und einen Wandteppich.

König Willem-Alexander bekam ein Gewehr

König Willem-Alexander erhielt nach dem Tod seines Großvaters ein Gewehr aus seiner Waffensammlung. Bernhards zweitälteste Tochter Irene durfte sich über 24 Flaschen Wein und 24 Champagner freuen. Denn nicht etwa Prinzessin Beatrix, sondern Irene war seine Lieblingstochter. Seine anderen Töchter wurden mit Haushaltsgegenständen abgespeist.

Zudem verfügte Prinz Bernhard, dass für Prinzessin Christina (*1947-†2019) eine Stiftung ins Leben gerufen wird, die ihre Finanzen regelt. Wenn sie größere Summen ausgeben wollte, brauchte sie eine Erlaubnis. Offenbar sorgte sich Prinz Bernhard, dass seine Tochter übers Ohr gehauen wird. Die Schwester von Prinzessin Beatrix war fast vollständig blind.

Seine Privatsekretärin konnte sich freuen

Gegenüber seinen Mitarbeitern zeigte sich Prinz Bernhard großzügig. Seine Sekretärin Kokkie Gillis erhielt eine großzügige Rente, ein Auto und durfte ein Leben lang in der Villa des Prinzen leben. Seinem Fahrer Hans Bolten vermachte er 5000 Euro.

Die Aufzeichnungen beweisen, dass Prinz Bernhard sechs Tage vor seinem Tod immer wieder Änderungen einfügte. Wenn Freunde starben, hat er sie handschriftlich aus seinem Testament gestrichen. Auch sein Schwiegersohn Jorge Guillermo wurde entfernt, weil er sich von Prinzessin Christina scheiden ließ. So entgingen ihm ein paar Manschettenknöpfe. Quelle: Nouveau.Nl