Queen Elizabeth dankt in wenigen Monaten ab. Das behauptet nun ein Experte. Warum ihre Abdankung für Prinz Charles tatsächlich ein Segen wäre.

Queen Elizabeth
Seit 1952 sitzt Queen Elizabeth auf dem Thron. Doch in wenigen Monaten könnte sie abdanken. © Picture-Alliance / Photoshot | Bandphoto

Steht die Abdankung von Queen Elizabeth bevor?

Die Tage von Queen Elizabeth auf dem Thron sind gezählt. Das behauptet zumindest Robert Johnson. Der Adelsexperte ist sicher, das die Königin nach ihrem 95. Geburtstag abdankt. „Ich bin immer noch fest davon überzeugt, dass sie zurücktreten wird, wenn die Königin 95 wird“, sagte Johnson in der Talkshow „The Royal Beat“.

Auch sein Gesprächspartner Jack Royston vertritt die Meinung: Ich denke, sie wird es nicht wollen, aber realistisch gesehen, wird sie an einen Punkt gelangen, an dem sie an Charles abgeben muss.Schließlich ist die Regentin nicht mehr die Jüngste.

Sie gab dem Volk ein Versprechen

Am 21. April 2021 wird Queen Elizabeth 95 Jahre alt. Ihr Ehemann Prinz Philip hatte sich mit 96 Jahren in den royalen Ruhestand verabschiedetet. Ob die Königin wirklich mit dem Gedanken an Abdankung spielt?

Bisher waren Experten immer sicher, dass die Monarchin den Thron niemals freiwillig räumen wird. Schließlich hatte sie dem Volk ein Versprechen gegeben. „Vor Ihnen allen erkläre ich, dass mein ganzes Leben, ob es lang oder kurz sein mag, dem Dienst an Ihnen gewidmet sein wird“, sagte die junge Elizabeth in einer Rede an ihrem 21. Geburtstag. Doch ihren Dienst muss sie nicht zwangsläufig als Königin tun.

Das denkt die Adelsexpertin von ADELSWELT

Ich persönlich halte es für besser, wenn die Queen ihre Krone noch zu Lebzeiten an Prinz Charles weitergibt. Denn ihr Tod würde seine neue Regentschaft komplett überschatten. Ihr Verlust wird Großbritannien in eine tiefe Krise stürzen.

Es wird ohnehin sehr schwierig für Prinz Charles, in die Fußstapfen dieser unglaublichen Jahrhundert-Königin zu treten. Viele Briten kennen schließlich nur die Queen auf dem Thron. Wüsste das Volk jedoch, dass die Königin selbst das Zepter an ihren Sohn weitergegeben hat und im Hintergrund noch beratend zur Seite stehen kann, wäre der Übergang leichter. Und wäre es nicht auch für die Monarchin schön, ihren eigenen Sohn auf dem Thron sehen zu können?
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