Herzogin Meghan und Prinz Harry haben ein neues Statement veröffentlicht. Darin erläutern sie weitere Details zu ihrem Rückzug im Frühling.

 Herzogin Meghan und Prinz Harry geben in einem Statement Aufschluss darüber, wie ihre Zukunft aussehen soll.  © picture alliance / Photoshot
Herzogin Meghan und Prinz Harry geben in einem Statement Aufschluss darüber, wie ihre Zukunft aussehen soll. © picture alliance / Photoshot

Herzogin Meghan und Prinz Harry arbeiten nicht mehr für die Krone

Bald heißt es bye, bye Königshaus. Ab dem 1. April 2020 werden Prinz Harry und Herzogin Meghan keine Senior-Royals mehr sein. Dazu hat der Palast vergangene Woche offiziell mitgeteilt. Inzwischen haben sich auch die Sussexes zu Wort gemeldet. Auf seiner Webseite erklärt das Paar weitere Informationen zu seinem Rückzug. „Wir hatten gehofft, diese Details früher mit Ihnen teilen zu können, (um Missverständnisse und falsche Berichterstattungen zu vermeiden)“, heißt es.

In der Erklärung werden 20 Punkte erläutert, das sind die 5 wichtigsten:

  • Die Königsfamilie respektiert und versteht den Wunsch des Herzogs und der Herzogin von Sussex, ein unabhängigeres Leben als Familie zu führen, indem sie die angebliche Rechtfertigung des ,öffentlichen Interesses’ für das Eindringen von Medien in ihr Leben beseitigt. Sie bleiben ein geschätzter Teil der Familie Ihrer Majestät. 

    In diesem Abschnitt sind die Worte „öffentliches Interesse“ sehr entscheidend. Als Personen „öffentlichen Interesses“, wie es bei Mitgliedern der Königsfamilie besteht, ist es juristisch schwieriger das Recht auf Privatheit durchzusetzen. Das könnte sich künftig ändern.

    Andererseits könnten Medienvertreter argumentieren, dass sie immer noch Personen der Zeitgeschichte sind und durch ihre Social-Media-Kanäle selbst auch private Augenblicke teilen, wie zum Beispiel Fotos von Archie. Ob sie dies künftig noch tun werden, wird sich zeigen. Allerdings wären sie gut darin beraten, dies ganz zu unterlassen, um im Falle eines Rechtsstreits ihre Position als Privatpersonen zu stärken.

  • Der Herzog und die Herzogin von Sussex werden privat finanzierte Mitglieder der königlichen Familie mit der Erlaubnis, ihr eigenes Einkommen zu verdienen und ihre eigenen privaten gemeinnützigen Interessen zu verfolgen.“

    Meghan und Harry erhalten weiter Geld von der Königsfamilie, werden aber nicht vom Steuerzahler finanziert. Künftig werden sie versuchen, ihr eigenes Einkommen zu verdienen.

  • Gemäß der Vereinbarung verstehen der Herzog und die Herzogin von Sussex, dass sie verpflichtet sind, von den königlichen Pflichten zurückzutreten und keine repräsentativen Pflichten im Namen Ihrer Majestät der Königin zu übernehmen.“

    Meghan und Harry werden also keine Termine für die Krone mehr absolvieren. Zuvor wurde angenommen, dass sie zumindest vereinzelt noch Aufgaben übernehmen würden. Gemeinsame Auftritte mit der Königsfamilie wie zum Beispiel bei Trooping the Colour sind also Geschichte. Das Paar wird sich aber weiter um seine bereits angenommenen Schirmherrschaften kümmern.

  • „Es wird vereinbart, dass der Herzog und die Herzogin von Sussex weiterhin wirksame Security benötigen, um sich und ihren Sohn zu schützen. Dies basiert auf dem öffentlichen Profil des Herzogs aufgrund seiner Geburt in der königlichen Familie, seinem Militärdienst, dem unabhängigen Profil der Herzogin und dem gemeinsamen Bedrohungs- und Risikograd, das in den letzten Jahren speziell dokumentiert wurde. Es können keine weiteren Details weitergegeben werden, da dies aus Sicherheitsgründen Verschlusssachen sind.“

    Zum Schutz werden Harry und Meghan werden also weiter Sicherheitspersonal gestellt bekommen. Trotz ihres Rückzugs sind sie schließlich nach wie vor weltberühmt. Der letzte Satz in diesem Punkt klingt besorgniserregend. Die Gefahr scheint akut zu sein.

  • „Wie Anfang Januar auf dieser Website veröffentlicht, planen der Herzog und die Herzogin von Sussex keine Stiftung zu gründen, sondern beabsichtigen, einen neuen Weg zu entwickeln, um Veränderungen herbeizuführen und die Bemühungen so vieler hervorragender Stiftungen weltweit zu ergänzen.“

    Das Paar hat also keine Pläne eine Stiftung mit dem Namen „SussexRoyal“ zu gründen. Den Namen „Royal“ dürfen sie für künftige Zwecke ohnehin nicht verwenden.

 Hier berichtet Adelsexpertin Anika Helm
Hier berichtet Adelsexpertin Anika Helm