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Herzogin Meghan: Mobbing-Vorwürfe von Mitarbeitern

Herzogin Meghan muss sich schwere Vorwürfe anhören. Mehrere Palastmitarbeiter werfen der Frau von Prinz Harry Mobbing vor.

Herzogin Meghan

Hat Herzogin Meghan wirklich ihre Mitarbeiter gemobbt? © picture alliance/AP Images | Steve Christo

Herzogin Meghan soll Mitarbeiter gemobbt haben

Schwere Anschuldigungen gegen Herzogin Meghan. Wie „The Times“ berichtet, stehen Mobbing-Vorwürfe gegen die 39-Jährige im Raum. Die Frau von Prinz Harry soll mehrere Höflinge gemobbt haben. Wie die Zeitung behauptet, soll Herzogin Meghan „zwei persönliche Assistenten aus dem königlichen Umfeld vertrieben haben.“ Das Vertrauen eines dritten Mitarbeiters soll sie „untergraben haben“. Ein ehemaliger Mitarbeiter behauptet zudem, dass Meghan ihn gedemütigt habe. Die Kalifornierin soll junge Frauen so sehr gemobbt haben, dass ihnen die Tränen kamen.

Wurde die königlichen Haushalte deswegen getrennt?

Der ehemalige Kommunikations-Assistent Jason Knauf hatte im Oktober 2018 deshalb seine Besorgnis mit dem Privatsekretär von Prinz William geteilt. In der E-Mail stand, dass die Situation „sehr ernst“ sei und er „sehr besorgt“ sei. „Die Herzogin scheint darauf bedacht zu sein, immer jemanden im Visier zu haben. Sie schikaniert Y und versucht, ihr Vertrauen zu untergraben. Wir haben Bericht für Bericht von Menschen erhalten, die inakzeptables Verhalten gegenüber Y beobachtet haben“, soll in der Mail gestanden haben.

Auch die Personalleiterin Samantha Carruthers fand demnach das Verhalten von Herzogin Meghan daneben. „Die Behandlung der zwei Assistenten war völlig inakzeptabel“, heißt es in dem Bericht der Zeitung. Mindestens ein Höfling äußerte sogar Angst vor Meghan. „Ich kann nicht aufhören zu zittern“, soll die Person gesagt haben, weil sie eine Konfrontation fürchtete. Wegen der angespannten Situation hätte man auch die Trennung der beiden Haushalte von den Cambridges und Sussexes beschlossen.

Zeitpunkt der Vorwürfe ist kalkuliert

Es ist nicht das erste Mal, dass die ehemalige Schauspielerin als schwierige Chefin dargestellt wird. Schon vor einigen Jahren bekam sie den Spitznamen „Hurrikan Meghan“, weil sie alles und jeden niederwälzen würde. Prinz Harry soll damals darum gebeten haben, die Vorwürfe nicht weiterzuverfolgen.

Die Beschwerden kommen jetzt auf, weil einige Mitarbeiter vor dem Oprah Winfrey-Interview fürchteten, dass nicht das komplette Bild von Herzogin Meghan wiedergegeben würde.

Herzogin von Sussex wehrt sich gegen Anschuldigungen

Die Schwangere hat sich bereits zu den Mobbing-Vorwürfen geäußert. „Die Herzogin ist traurig über diesen jüngsten Angriff auf ihren Charakter, insbesondere als jemand, der selbst das Ziel von Mobbing war, und sich zutiefst dafür einsetzt, diejenigen zu unterstützen, die Schmerzen und Traumata erlebt haben. Sie ist entschlossen, ihre Arbeit fortzusetzen, um weltweit Mitgefühl aufzubauen, und wird sich weiterhin bemühen, ein Beispiel dafür zu geben, was richtig und was gut ist“, heißt es in einer Pressemitteilung laut Harper’s Bazaar.“

Man vermutet offenbar sogar eine gezielte Schmierkampagne hinter den Enthüllungen. Man wolle Herzogin Meghan so kurz vor ihrem Interview mit Oprah Winfrey im schlechten Licht darstellen lassen. „Nennen wir das einfach so, wie es ist: eine kalkulierte Schmierkampagne, die auf irreführenden und schädlichen Fehlinformationen basiert. Wir sind enttäuscht zu sehen, dass diese diffamierende Darstellung der Herzogin von Sussex von einem Medienunternehmen glaubwürdig gemacht wurde. Es ist kein Zufall, dass verzerrte, mehrere Jahre alte Anschuldigungen, die darauf abzielen, die Herzogin zu schwächen, den britischen Medien kurz bevor sie und der Herzog offen und ehrlich über ihre Erfahrungen der letzten Jahre sprechen sollen, informiert werden.“ Bisher steht Aussage gegen Aussage.

 

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