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Prinz Philip: Testament bleibt unter Verschluss – zum Schutz der Queen

Das Testament von Prinz Philip bleibt geheim. Zum Schutz der Queen soll sein letzter Wille 90 Jahre nicht veröffentlicht werden. Ein australisches Moderatoren-Team spekuliert deswegen über uneheliche Kinder.

Prinz Philip: Testament bleibt unter Verschluss - zum Schutz der Queen

73 Jahre waren Prinz Philip und Queen Elizabeth verheiratet. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Fiona Hanson

Deswegen bleibt das Testament von Prinz Philip geheim

Am 9. April 2021 starb Prinz Philip an Altersschwäche. Was genau in seinem Testament steht, wird die Nachwelt jedoch erst in 90 Jahren erfahren. So hat es das Oberste Gericht entschieden. Dies würde nämlich der königlichen Tradition entsprechen. Zudem möchte man so Queen Elizabeth schützen.

„Ich habe aufgrund der verfassungsmäßigen Position der Monarchin die Auffassung vertreten, dass eine besondere Praxis in Bezug auf königliche Testamente angebracht ist“, erklärte Sir Andrew McFarlane vom Obersten Gericht. „Es ist notwendig, den Schutz wirklich privater Aspekte des Lebens dieser begrenzten Personengruppe zu verbessern, um die Würde der Monarchin und naher Mitglieder ihrer Familie zu wahren.“

Medienorganisationen hatten zuvor um Einblick in das Testament von Prinz Philip gebeten. Doch Sir Andrew McFarlane entschied, dass „kein wirkliches öffentliches Interesse daran besteht, dass die Öffentlichkeit diese vollständig privaten Informationen kennt.“ Der letzte Wille von Queen Mum sowie ihrer Tochter Prinzessin Margaret sind ebenfalls bis heute unter Verschluss.

Moderator scherzt über geheime Kinder

Auch in der australischen „Today“-Show wurde diesen Freitag über die Entscheidung diskutiert. Karl Stefanovic scherzte, dass die Geheimhaltung nötig sei, weil Prinz Philip „zehn Kinder von einer anderen Person hat.“ Seine Kollegin Allison Langdon witzelte daraufhin: „Das haben wir uns alle gedacht! Das wollte aber keiner von uns laut sagen.“

Gerüchte über uneheliche Kinder von Prinz Philip gab es immer wieder. Konkrete Beweise gibt es dafür aber nicht.

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