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Sofia von Spanien bangt um die Grabstätte ihrer Eltern

Sofia von Spanien bangt um die Grabstätte ihrer Eltern. Ein Waldbrand könnte nämlich nun die letzte Ruhestätte ihrer Familie zerstören. Auch der Tatoi-Palast ist in Gefahr.

Sofia von Spanien bangt um die Grabstätte ihrer Eltern

Sofia von Spanien beobachtet die Entwicklung in ihrem Geburtsland Griechenland mit Sorge. © picture alliance / AP Images | Abraham Caro Marin

Feuersbrunst bedroht den griechischen Tatoi-Palast

Europa steht in Flammen. In der Türkei, Italien und auch Griechenland haben sich fürchterliche Brände ausgebreitet. Viele Menschen stehen vor den Trümmern ihrer Existenz.

Auch Sofia von Spanien sorgt sich um die Ausbreitung der Feuer. Nicht nur, weil ihr das Leid der Menschen und Tiere nahegeht, sondern auch aus persönlichen Gründen. Weil sich das Feuer immer weiter ausbreitet, hat das Kultusministerium angeordnet, wichtige Gegenstände aus dem Tatoi-Palast zu entfernen. In der ehemaligen Sommerresidenz der griechischen Königsfamilie befinden sich mehr als 100.000 historische Objekte vom unschätzbaren Wert. Derzeit wird das maroden Gebäude renoviert, um es in ein Museum zu verwandeln.

Sofia von Spanien bangt um die letzte Ruhestätte ihrer Eltern

Wenn sich das Feuer ausbreitet, könnte auch der Friedhof in der Nähe des Palastes betroffen sein. Dort wurden auch viele Verwandte von Ex-Königin Sofia von Spanien bestattet. König Paul (*1901-†1964) und Königin Friederike (*1917-†1981) sind auf dem Friedhof von Tatoi begraben. Insgesamt haben fünf griechische Könige dort ihre letzte Ruhe gefunden. Und auch Prinz Andreas (*1882-†1944), der Vater von Prinz Philip, ist dort begraben. Nun könnte das Feuer, die letzte Ruhestätte von Sofias Verwandten endgültig zerstören. Die griechischen Royals hoffen jetzt, dass sich der Wind nicht dreht und der Palast und der Friedhof vom Feuer verschont bleiben. Ihr Neffe Prinz Nikolaos ist vor Ort, um die Situation zu verfolgen.

Erst im September 2020 hatten Unbekannten die Grabstätte von Sofias Eltern verwüstet. Das Marmorkreuz wurde vom Sockel gerissen und unter Gewalteinwirkung in drei Teile gebrochen.

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