Royals: Britische Royals: News aus dem Königshaus > Warum Prinz William plötzlich mit den Tränen kämpft
Prinz William kämpft mit den Tränen, als er mit einer Witwe über Suizid spricht. Er selbst hat ebenfalls Menschen auf diese Weise verloren.
Prinz William spricht mit Hinterbliebener über ihren Verlust
Zum Welttag der psychischen Gesundheit sprach Prinz William mit Rhian Mannings. Die Witwe gründete die Wohltätigkeitsorganisation „2 Wish Upon A Star“ – und das auch aufgrund ihres eigenen Schicksals. 2012 starb ihr einjähriger Sohn George an den Folgen einer Bronchopneumonie. Ihr Ehemann Paul erlitt daraufhin eine posttraumatische Belastungsstörung und nahm sich fünf Tage später das Leben.
„Wenn ich zurückblicke, weiß ich immer noch nicht, wie wir das überlebt haben“, erklärt Rhian in dem bewegenden Video. Für ihre zwei anderen Kinder kämpfte sie sich jedoch ins Leben zurück.
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Prinz William kämpft bei Gespräch über Suizid mit den Tränen
Für Prinz William wurde das Gespräch höchst emotional. Er wollte von der Witwe wissen, was sie ihrem Mann heute sagen würde. „Ich würde ihn einfach gerne so hinsetzen und sagen: ‚Warum bist du nicht zu mir gekommen?‘ Denn er hat so viel Freude verpasst. Und wir wären okay gewesen. Ich glaube, das ist das Schlimmste, wir wären okay gewesen.“
Auf die Antwort reagiert Prinz William plötzlich emotional. Tränen stoßen in seine Augen, er muss sich einen kurzen Moment sammeln. „Sind Sie in Ordnung?“, fragt Rhian besorgt.
„Es tut mir leid. Es ist schwierig, Ihnen all diese Fragen zu stellen, nachdem, was sie erlebt haben.“ „Sie haben selbst einen Verlust erlebt“, sagte Rhian. „Das Leben kann einem oft schwere Schicksalsschläge zuwerfen. Indem Sie darüber sprechen und Hoffnung haben, können Sie weitermachen.“
Der Thronfolger hat mehrere Menschen verloren
Prinz William hat nicht nur seine Mutter Diana plötzlich verloren. In seinem Umfeld gab es auch mehrere Fälle von Suizid. Seine entfernte Cousine Rosie Roche starb im Juli 2025 im Alter von 20 Jahren an den Folgen einer „traumatischen Kopfverletzung“. Sie war die Enkelin von Prinzessin Dianas Onkel.
Im Februar 2024 starb auch Thomas Kingston mit 45 Jahren, ebenfalls durch eine traumatische Kopfwunde, die durch eine Schusswaffe zugefügt wurde. Der Ehemann von Lady Gabriella Kingston soll unter Medikamenten gestanden haben, die Suizidgedanken auslösen können. Prinz William war mit dem Ehemann seiner Cousine zweiten Grades befreundet.
Der Royal setzt sich vielleicht auch wegen seiner eigenen Erfahrungen mit großem persönlichem Engagement dafür ein, mehr Menschen vor Suizid zu bewahren. Deswegen hat der Thronfolger gemeinsam mit der Royal Foundation eine Million Pfund an „The National Suicide Prevention Network“ gespendet.
Hier bekommst du Hilfe bei Suizidgedanken: Wenn du selbst depressiv bist oder Suizid-Gedanken hast, dann kontaktiere bitte umgehend die Telefonseelsorge (www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhältst du Hilfe von Beratern, die Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen können.