Fürst Albert trauert um seine Cousine. Elisabeth-Anne de Massy starb nun im Alter von 72 Jahren. Doch wer war die verstorbene Monegassin eigentlich?

Fürst Albert muss Abschied nehmen. Seine Cousine Elisabeth-Anne de Massy ist gestorben. Beide sollen sich sehr nahe gestanden haben.
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Fürst Albert trauert um verstorbene Cousine

Trauer im Fürstentum Monaco: Elisabeth-Anne de Massy ist tot. Die Cousine von Fürst Albert starb am 10. Juni mit 72 Jahren im Princess-Grace-Hospital. Das teilte der Palast am Donnerstag mit. Die Todesursache ist bisher nicht bekannt. Die Beerdigung findet Mitte nächster Woche in der Kathedrale von Monaco statt.

Wer war Elisabeth-Anne de Massy?

Elisabeth-Anne de Massy erblickte am 3. Juli 1947 als Tochter der umstrittenen Prinzessin Antoinette und dem monegassischen Tennisspieler Alexandre Noghès das Licht der Welt. Ihre Eltern heirateten erst vier Jahre nach ihrer Geburt und bekamen noch zwei weitere Kinder. 1954 ließ sich das Paar jedoch wieder scheiden. Mit neun Jahren war sie eine Brautjungfer bei der Hochzeit ihres Onkels Fürst Rainier mit Fürstin Gracia Patricia. Sie war außerdem die Patentante von Prinzessin Stéphanie.

Sie selbst trat zweimal vor den Traualtar. Von 1974 bis 1980 war sie mit Baron Bernard Alexandre Taubert-Natta verheiratet. Das Paar bekam einen Sohn namens Jean-Léonard Taubert-Natta de Massy. Das Paar wählte Fürst Albert als Patenonkel. 1984 heiratete die Monegassin ihren zweiten Ehemann Nicolai Vladimir Costello. Ihre Tochter Mélanie-Antoinette wurde ein Jahr später geboren. 1989 traf Elisabeth-Anne de Massy ein schrecklicher Schicksalsschlag: Ihre Schwester Christine Alix de Massy starb mit gerade einmal 37 Jahren an Leukämie.

Elisabeth-Anne de Massy brachte sich im Fürstentum sehr mit ein. Sie war Präsidentin der monegassischen Tennis Federation und des Monte Carlo Country Clubs. Außerdem war sie bei verschiedenen Wohltätigkeitsverbänden engagiert. 1995 wurde Elisabeth-Anne von ihrem Onkel Fürst Rainier deswegen mit dem Großkreuz des Ordens des Heiligen Karl ausgezeichnet – der höchsten monegassischen Auszeichnung. Die Monegassin nahm auch regelmäßig am traditionellen Rosenball teil, oder war am Nationalfeiertag auf dem Palastbalkon zu sehen. Ihr Tod bedeutet ein großer Verlust für den Fürstenstaat.

Quellen: Spanische Vanity Fair, Hola