Herzogin Kate sorgt mit ihrem Outfit für Wirbel. Denn das Modelabel, das sie zum Besuch der Luftkadetten trug, ist umstritten.

Prinz William und Herzogin Kate
Herzogin Kate sorgt mit ihrem Mantelkleid für Kontroversen im Netz. © picture alliance / Photoshot | –

Prinz William und Herzogin Catherine besuchen Luftkadetten

Herzogin Kate und Prinz William sind zurück bei der Arbeit. Nach der Trauerfeier für Prinz Philip (†99) absolvierte das royale Paar am Mittwoch (21. April) einen Termin im Osten Londons. Dort statteten sie den Air Cadets (Luftkadetten) einen Termin ab.

Mit ihrem Besuch erinnerten Herzogin Kate und Prinz William auch gleichzeitig an Prinz Philip. Der Prinzgemahl war nämlich 63 Jahre der Air Commodore-in-Chief der Luftkadetten, Ehrenmitglied und Schirmherr. 2015 gab er die Schirmherrschaft an Herzogin Kate ab, die seitdem auch Honorary Air Commandant (Ehrenluftkommandantin) ist. Die dreifache Mutter probierte bei dem Besuch auch einen Flugsimulator aus, während Prinz William ihre Tasche hielt.

„Es war interessant zu sehen, wie die Herzogin anstelle von ihm in den Simulator stieg. Sie machte es sehr gut“, sagte Gruppenhauptmann Al Lewis. Prinz William ist selbst ausgebildeter Rettungspilot und ließ seiner Frau gerne den Vortritt, obwohl ihm das Fliegen fehlt. „Ich habe mit dem Herzog darüber gesprochen, ob er noch fliegt, und er sagte, er sei sehr daran interessiert, seine Flugstunden aufrechtzuerhalten. Er vermisst es eindeutig, professionell zu fliegen“, so Al Lewis.

„Herzogin Kate muss aufhören, die Marke zu tragen“

Für ihren Besuch wählte Herzogin Kate einen Mantel von Dolce & Gabbana, Pumps von Tod’s und eine Handtasche von Mulberry. Mit ihrem Outfit sorgt die 39-Jährige im Netz für Wirbel. Denn einige Menschen halten es für falsch, dass Herzogin Kate Dolce & Gabbana unterstützt.

„Kate muss aufhören, die Marke zu tragen. Andere Royals müssen ebenfalls aufhören, die Marke zu tragen. Sie hätten vor Jahren aufhören sollen. Prominente, Influencer sowie Frauen und Männer in der Politik müssen aufhören, die Marke zu tragen“, klagt eine Twitter-Userin „Heaven“, die auch verschiedene royale Mode-Blogs betreibt.

 

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Prinz William kämpft gegen Homophobie

Grund dafür sind die umstrittenen Aussagen der Designer. 2015 kritisierte das Duo in der Zeitschrift „Panorama“ Regenbogenfamilien. „Wir sind gegen schwule Adoptionen. Die einzige Familie ist die traditionelle“, so die Modeschöpfer. Domenico Dolce sagte, dass er „synthetische Babys“, „gemietete Gebärmütter“ und „Sperma aus dem Katalog“ ablehne.  Deswegen kam es zum Boykott der Marke. Auch Promis wie Victoria Beckham und Elton John äußerten Kritik. Ein halbes Jahr später entschuldigten sich die Designer.

Prinz William setzt sich offen gegen Homophobie ein. „Niemand sollte wegen seiner Sexualität oder aus anderen Gründen schikaniert werden“, sagte der Thronfolger im Interview mit der Zeitschrift „Attitude“.

2018 hagelte es erneut Kritik. D&G zeigte Werbung mit einem chinesischen Model, das versucht mit Stäbchen Pizza und Spaghetti zu essen. Viele betrachteten die Kampagne als rassistisch. „Es ist enttäuschend zu sehen, dass Kate immer noch D & G trägt. Besonders weil sie viele andere schwarze Mäntel hat, die sie heute hätte tragen können“, so Twitter-Userin „Heaven“.

Am Ende des Tages ist es Herzogin Kate selbst überlassen, welche Designer sie trägt. Sie hat mehrere Outfits von Dolce & Gabbana im Kleiderschrank. Doch sie sollte sich darüber bewusst sein, dass sie auch mit ihrer Mode ein Statement setzt.