Karl Habsburg äußert Kritik an Prinz Harry und Herzogin Meghan. Der Adlige fand ihren TV-Auftritt bei Oprah Winfrey ziemlich daneben.

Karl Habsburg äußert Kritik an Harry und Meghan
Karl Habsburg geht hart mit Herzogin Meghan und Prinz Harry ins Gericht. © picture alliance / Günther Pichlkostner / First Look / picturedesk.com | Günther Pichlkostner

Karl Habsburg hält TV-Interview für Müll

Die ganze Welt diskutiert über Herzogin Meghan und Prinz Harry. Ihr Interview bei Oprah Winfrey hat große Wellen geschlagen. Fast jeder Mensch hat eine Meinung dazu – auch Karl Habsburg.

Das Oberhaupt der Habsburger äußert sich kritisch zu dem Interview. „Ein derartiger TV-Auftritt ist Gossip (Tratsch) und Trash (Müll)“, wird der 60-Jährige von der „Kronen Zeitung“ zitiert. „Die beiden sind in der Thronfolge so weit hinten, um nicht zu sagen praktisch nicht vorhanden, dass sie diesbezüglich gar keine Rolle spielen. Und ein derartiger weltweit ausgestrahlter Auftritt scheint mir schon auch deshalb völlig unangemessen“, urteilt der Enkel des letzten österreichischen Kaisers.

Prinz Harry belegt derzeit Platz sechs der britischen Thronfolge. Herzogin Meghan kommt als angeheiratete Ehefrau gar nicht vor.

Prinz Harry und Herzogin Meghan fühlten sich im Stich gelassen

Karl Habsburg hält es nicht für richtig, die privaten Diskrepanzen der Königsfamilie im Fernsehen auszutragen. „Wenn es tatsächlich Probleme oder Dissonanzen im privaten Bereich gibt, dann wäre es doch eher angebracht, derartige Dinge konkret im privaten Rahmen zu bereden und zu klären“, findet der dreifache Vater und fügt hinzu: „Für mich ist dieser medial inszenierte Auftritt ein Non-Thema.“

Prinz Harry enthüllte im Fernsehen, wie enttäuscht er von seinem Vater ist. Während der Gespräche zu ihrem Rücktritt hätte Prinz Charles sich irgendwann geweigert, seine Anrufe entgegenzunehmen. Zudem warfen die Sussexes den restlichen Royals mangelnde Unterstützung vor. Bei Problemen mit der Presse und ihrer psychischen Gesundheit fühlten sie sich im Stich gelassen. „Wir haben überhaupt keine Hilfe erhalten und ständig nur gehört: ,So ist es, so ist es einfach, wir haben es alle durchgemacht’“, erzählte Prinz Harry.