Königin Maxima muss traurige Nachrichten verkraften. Ihr Onkel ist in Argentinien gestorben und sie konnte sich nicht von ihm verabschieden.

Königin Maxima: Ihr Onkel ist tot
Königin Maxima hat ein Familienmitglied verloren. Ihr Onkel ist verstorben. © picture alliance / dpa | Albert Nieboer

Onkel von Königin Maxima ist gestorben

Königin Maxima trauert. Ihr Onkel Jorge Horacio Cerruti ist am vergangenen Donnerstag (29. April) an den Folgen von Covid-19 gestorben. Der Körper des 76-Jährigen soll zudem durch eine Krebserkrankung geschwächt gewesen sein. Der Bruder ihrer Mutter Mariá del Carmen Cerruti lebte in San Nicolás, rund 250 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Buenos Aires. Die argentinische Zeitung „La Nación“ veröffentliche anlässlich des Todes von Jorge Horacio Cerruti acht Traueranzeigen.

Wie „AD“ berichtet, verbrachte Königin Maxima in ihrer Jugend viel Zeit bei ihrem Onkel Jorge Horacio. Der Tierarzt hinterlässt eine Frau und vier Kinder. Aufgrund der Corona-Situation konnte sich Königin Maxima nicht persönlich von ihrem Onkel verabschieden.

„Ich werde immer Latina bleiben“

Königin Maxima lebt zwar seit über 20 Jahren in den Niederlanden, hat aber noch immer eine enge Verbindung zu ihrer Heimat. „Ich bin älter geworden, aber ich bin Latina und werde Latina bleiben. Ich liebe es zu tanzen und werde es auch weiterhin tun“, sagte sie einmal. Kurz vor ihrem 50. Geburtstag am 17. Mai ist in den Niederlanden auch ein neues Buch über ihre Wurzeln erschienen.

In „Máxima Zorreguieta – Moederland“ („Máxima Zorreguieta – Mutterland“) schreibt Marcia Luyten über Maximas Leben in Argentinien. Dafür sprach die Autorin mit 132 Quellen aus dem direkten Umfeld der Königin. Der Regierungsinformationsdienst gab seine Zustimmung, sonst hätten die Vertrauten der dreifachen Mutter nicht mit ihr gesprochen. „Ich hatte wirklich einen einzigartigen Zugang“, sagt Marcia Luyten im Interview mit „AD.nl“.

Die Autorin beleuchtet in dem Buch auch das Verhältnis von Maxima zu ihren Eltern sowie die Beziehung zu einem Italiener namens Tiziano. Als er der schönen Argentinierin einen Heiratsantrag machte, lehnte sie ab. Ihr Drang, die Welt zu entdecken, war einfach stärker. „Sie ging nach New York und verließ den Freund, den sie liebte, trotz seines Heiratsantrags. Sie war sehr traurig darüber, Tiziano war am Boden zerstört“, enthüllt Marcia Luyten.