Kronprinzessin Mette-Marit machte sich Sorgen um ihren Sohn. Sie fürchtete, dass Prinz Sverre Magnus zu viel Aufmerksamkeit bekommen würde.

Kronprinzessin Mette-Marit: Sorgen um ihren Sohn
Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit mit ihren beiden gemeinsamen Kindern Prinzessin Ingrid Alexandra und Prinz Sverre Magnus. © picture alliance / ASSOCIATED PRESS | Hakon Mosvold Larsen

Kronprinzessin Mette-Marit sorgte sich um ihren Jüngsten

Eine Mutter sorgt sich immer. Auch Kronprinzessin Mette-Marit geht es da nicht anders. In dem Podacast The Kåss Furuseths schilderte die Norwegerin nun ihre Ängste um Prinz Sverre Magnus.

Konkret geht es um einen Vorfall am 80. Geburtstag von König Harald im Jahr 2017. Als sich die Königsfamilie auf dem Palastbalkon versammelte, fing der damals 11-Jährige an Faxen zu machen. Vor den Augen der Presse machte Prinz Sverre Magnus einen sogenannten Dab-Move. Bei dieser Bewegung sinkt der Kopf nach unten und gleichzeitig werden die Arme bewegt. Zudem machte der junge Royal ein Peace-Zeichen. Die Bilder des unangepassten Prinzen gingen um die Welt.

Prinz Sverre Magnus suchte Aufmerksamkeit

Kronprinzessin Mette-Marit erinnert sich heute mit gemischten Gefühlen an den Vorfall. „Ich glaube ich fing an zu lächeln, aber ich wurde mehr gestresst“, offenbart die Frau von Kronprinz Haakon. „Ich hatte solche Angst, dass er diese Aufmerksamkeit bekommen und denken würde, dass es Spaß macht und es dann beim nächsten Mal wieder tut.“

Sie fürchtete, dass diese Art von Bestätigung Sverre Magnus nur noch zusätzlich anstacheln könnte. Die Angst scheint nicht unbegründet zu sein. Denn oft sind es zweitgeborenen Königskinder, die auf andere Weise versuchen, die Aufmerksamkeit der Eltern und Medien zu erlangen. „Als Mutter machte ich mir Sorgen, wohin es ihn führen würde. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, daran gab es keinen Zweifel“, so die dreifache Mutter.

Seit der Schock-Diagnose von Kronprinzessin Mette-Marit wirkt der 15-Jährige nachdenklicher und gereifter. Öffentliche Faxen gibt es nicht mehr. Vielleicht will der Teenager seiner Mutter einfach nicht noch mehr Sorgen bereiten.