Erschütternde Neuigkeiten für Queen Elizabeth: 13 Mitarbeiter müssen jetzt ins Gefängnis, weil sie gegen die Corona-Regeln verstoßen haben.

Queen Elizabeth ist sicher erschüttert. So ein Verhalten hätte sie von ihren Gardisten sicher nicht erwartet. © picture alliance/AP Images | Frank Augstein

Mitarbeiter von Queen Elizabeth verstoßen gegen Corona-Auflagen

Diese Neuigkeiten dürfte Queen Elizabeth so gar nicht schmecken. Insgesamt 16 Wachen der Königin wurden nun verurteilt, weil sie trotz strenger Corona-Auflagen im Juni an einer Party mit Zivilisten teilgenommen hatten. Damit brachten die Welsh Guards ihr ganzes Bataillon in Gefahr. Noch dazu waren Kokain und Alkohol im Spiel.

13 Männer haben ihre Strafe bereits bekommen. Sie müssen zwischen 14 und 28 Tagen im Glasshouse-Gefängnis des Militärs in Colchester absitzen. Bei vier Mitarbeitern wurde zudem Kokain nachgewiesen. Nachdem sie ihre Haftstrafe abgesessen haben, müssen sie die Armee verlassen und sind also auch noch arbeitslos.

Drei weitere Wachen, darunter ein hochrangiger Lanzenunteroffizier, werden in den kommenden Tagen über ihre Bestrafung informiert.

Die Queen lebt wie in einer „Blase“

Wenn die 16 Soldaten nicht gerade feiern, bewachen sie Schloss Windsor. Dort herrschen nicht nur strengste Sicherheitsmaßnahmen, sondern auch Corona-Auflagen. Queen Elizabeth und Prinz Philip hatten den Buckingham Palace extra verlassen, um einer Ansteckung aus dem Weg zu gehen.

Auf Schloss Windsor wird deswegen nur ein Minimum an Personal eingesetzt. Gerade einmal 20 Bedienstete stehen der Monarchin derzeit zur Verfügung. Alle Mitarbeiter werden angehalten, sich an die Auflagen zu halten, um die Königin und den Prinzgemahl nicht in Gefahr zu bringen. Queen Elizabeth und Prinz Philip werden wie in einer Art „Blase“ geschützt. So berichtet es die „Times“. Mitarbeiter, die im Urlaub waren, müssen danach erst einmal in Quarantäne. Nicht einmal engste Familienmitglieder durften die beiden Royals besuchen. Aufgrund ihres hohen Alters gelten die Königin und ihr Gatte als Risikopatienten.

Quellen: „Daily Mail“, „The Times“