Bei den dänischen Royals rollt der Rubel. Königin Margrethe und ihre Familie können sich über eine Lohnerhöhung freuen.

Kronprinzessin Mary, Königin Margrethe und Kronprinz Frederik dürfen sich 2021 über mehr Geld freuen. © picture alliance / Royal Press Europe | Albert Nieboer

Dänische Royals bekommen mehr Geld

Über Geld spricht man nicht? Das ist in den Königshäusern zwangsläufig anders. Jeder Royal muss offen legen, wie hoch die Zulagen vom Staat sind.

Der dänische Finanzminister hat jetzt das Budget für 2021 vorgeschlagen. Königin Margrethe darf sich demnach über eine Gehaltserhöhung freuen. Die dänische Monarchin bekommt künftig 12 Millionen Euro und damit 228.000 Euro mehr als noch 2020. Das Geld soll u.a. die Ausgaben für persönliche Bedürfnisse, Kleidung, königliche Bankette und Staatsbesuche sowie Personalkosten abdecken. Einkommenssteuer muss Königin Margrethe nicht zahlen. Auch ihre Söhne und deren Frauen sind von dieser Steuerlast befreit.

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Gräfin Alexandra verzichtet auf Apanage

Auch Kronprinz Frederik streicht eine höhere Apanage ein. Seine Zulage erhöht sich von 2,9 Millionen Euro auf fast 3 Millionen Euro. Kronprinzessin Mary erhält davon anteilig 260.000 Euro. Prinz Joachim wird 2021 statt 510.000 Euro umgerechnet 524.00 Euro erhalten.

Aufregung über die royale Lohnerhöhung gibt es in Dänemark nicht. Da die Ex-Frau von Prinz Joachim auf ihre Apanage verzichtet, ist ohnehin mehr Geld im Topf. Gräfin Alexandra hatte bereits 2017 angekündigt, ihre Zuwendungen nicht mehr zu beanspruchen, sobald ihr jüngster Sohn volljährig ist. Und das ist diesen Sommer geschehen. Prinz Felix wurde am 22. Juli 18 Jahre alt. Doch genauso wenig wie die anderen dänischen Royals wird sie wohl am Hungertuch nagen.

Quelle: Danmarks Radio.dk, Express.co.uk