König Willem-Alexander kämpft für die Rechte von sexuellen Minderheiten. Deswegen wurde der niederländische Royal nun ausgezeichnet.

 König Willem-Alexander setzt sich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und Transgendern ein.  © picture alliance / ANP
König Willem-Alexander setzt sich gegen die Diskriminierung von Homosexuellen und Transgendern ein. © picture alliance / ANP

König Willem-Alexander gewinnt „Out Media Award“

König Willem-Alexander darf sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Der Niederländer wurde mit dem „OUT Media Award“ ausgezeichnet. Der Monarch erhielt den Preis der LGBT-Bewegung, weil er sich seit Jahren für die Rechte von sexuellen Minderheiten einsetzt.

„Mit dem ,OUT Media Award’ wollen wir Themen wie Homosexualität und Transsexualität normalisieren, und der König hat sicherlich in diesem Jahr geholfen“, heißt es von Seiten des Fernsehsenders OUTtv. Von 3000 Stimmberechtigten hatten über 2000 Wähler für den Royal gestimmt.

Der „OUT Media Award“ wurde 2014 ins Leben gerufen, um Fernseh- und Medienpersönlichkeiten zu ermutigen, Botschafter der LGBT-Community zu werden. Zuvor gewann bereits Eurovision-Siegerin Conchita Wurst den Preis.

Monarch setzt sich für Rechte von Homosexuellen und Transgendern ein

Im September 2019 hatte König Willem-Alexander eine wichtige Rede bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen (UN) gehalten. „Das Königreich der Niederlande ist erfreut darüber, dass die Gleichberechtigung von Schwulen, Lesben, Transgender und anderen Minderheiten an immer mehr Orten der Welt gesetzlich verankert wird. Wir hoffen, dass sich diese Entwicklung fortsetzt, aber letztendlich müssen Worte in Taten umgesetzt werden“, hatte der dreifache Vater in New York gefordert.

In mehr als 70 Ländern wird Homosexualität bis heute strafrechtlich verfolgt, wird teilweise sogar mit der Todesstrafe geahndet. „Der Kampf gegen offene und versteckte Diskriminierung muss auf allen Kontinenten fortgesetzt werden“, weiß König Willem-Alexander. Dieses Engagement hat er mit seiner Frau gemeinsam. Auch Königin Maxima setzt sich für die Rechte Homosexueller ein.