Artikel teilen

Diese Royals sind „späte“ Mütter

Erbgroßherzogin Stéphanie erwartet mit 38 Jahren ihr zweites Kind. Auch andere Royals ließen sich mit dem Kinderkriegen Zeit und zählen zu den „späten“ Müttern.

Späte Mütter bei den Royals

Stéphanie und Guillaume von Luxemburg haben lange auf Nachwuchs gewartet. Im Mai 2020 kam Sohn Charles zur Welt. © Sylvain Lefevre / Freier Fotograf

Zweites Babyglück in Luxemburg

Manche Wunder brauchen Zeit. Nicht jedes Paar bekommt im ersten Jahr nach der Hochzeit schon Nachwuchs. Auch Stéphanie von Luxemburg musste auf ihr großes Glück warten. Sohn Prinz Charles kam erst fast acht Jahre nach dem Jawort zur Welt. Damals war die Erbgroßherzogin bereits 36 Jahre alt. Damit zählte sie zu den Risikogebärenden. Ab einem Alter von 35 wird jede Frau automatisch als „Risikoschwangere“ eingestuft. Der Grund: Die Wahrscheinlichkeit einer genetischen Fehlbildung ist leicht erhöht.

Derzeit erwartet Erbgroßherzogin Stéphanie ihr zweites Kind. Bei der Geburt im April wird die Luxemburgerin bereits 39 Jahre alt sein. Die Frau von Erbgroßherzog Guillaume ist jedoch nicht allein. Auch andere royale Damen zählen zum Club der „späten Mütter“.

Herzogin Meghan: Zweites Kind mit 39

Erst die Karriere, dann die Familie. Auch Herzogin Meghan gehört zu den reiferen Müttern. Sie verfolgte zunächst ihre Schauspielkarriere, bevor sie an die Familienplanung dachte. Bei der Geburt von Archie war sie 37 Jahre alt. Als Lilibet Diana auf die Welt kam schon 39.

Anzeige:

Die deutsche Prinzessin Elna-Margret zu Bentheim und Steinfurt zählt ebenfalls zu den Mamis, die nach dem 35. Lebensjahr ein Kind auf die Welt brachten. Ihre Tochter Wilhelmina wurde wenige Wochen nach ihrem 38. Geburtstag geboren.

 Herzogin Meghan

Herzogin Meghan machte erste Karriere, bevor sie in zweiter Ehe heiratete und ein Baby bekam. ©imago images / Starface 

Die „späten“ Zwillings-Mamis bei den Royals

Auch Fürstin Charlène ließ sich mit dem Nachwuchs Zeit. Bei der Geburt ihrer Zwillinge Jacques und Gabriella hatte sie bereits das 37. Lebensalter erreicht. Der Altersdurchschnitt von Frauen beim ersten Kind liegt in Deutschland übrigens bei 31,5 Jahren. Kronprinzessin Mary war ebenfalls eine späte Zwillings-Mama: Prinz Vincent und Prinzessin Josephine kamen, als sie bereits 39 Jahre alt war.

 Fürstin Charlène

Im Dezember 2014 wurden Fürstin Charlène und Fürst Albert Eltern der Zwillinge Jacques und Gabriella. © imago images / ZUMA Press 

Diese royalen Damen waren jenseits der 40

Bereits mit 35 Jahren nimmt die Fruchtbarkeitskurve bei Frauen deutlich ab. Dennoch gibt es immer mehr Mütter jenseits der 40 – auch in Adelskreisen. Prinzessin Caroline von Monaco war bereits 42 Jahre alt, als sie ihr viertes Kind auf die Welt brachte. Prinzessin Alexandra wurde 1999 geboren.

Alte Mütter bei den Royals

Prinzessin Alexandra ist das einzige gemeinsame Kind von Prinzessin Caroline und Ernst August von Hannover.© Pascal Le Segretain / Staff

Alice, die Herzogin von Gloucester (*1901-†2004), zählte ebenfalls zu den „späten Müttern“. Ihr erster Sohn Prinz William erblickte wenige Tage vor ihrem 40. Geburtstag das Licht der Welt. Bei ihrem zweiten Sohn Prinz Richard, der Herzog von Gloucester, war Alice bereits 42 Jahre alt.

Das Herzogpaar von Gloucester

Das Herzogpaar von Gloucester (r.) bekam sechs Jahre nach der Hochzeit Nachwuchs. © Getty Images / Auswahl

Die vermutlich älteste royale Mutter war jedoch die Gattin von Lord Nicholas Windsor. Paola Louise war bereits 44 Jahre alt, als ihr jüngster Sohn Louis 2014 das Licht der Welt erblickte.

Royals spät Kinder

2011: Lord Nicholas Windsor and Lady Nicholas Windsor mit ihren beiden ältesten Söhnen Albert und Leopold. ©  Andreas Rentz / Staff

Diese Royals wurden unfreiwillig späte Mütter

Kaiserin Masako bekam 2001 ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk: Acht Tage vor ihrem 38. Geburtstag schenkte sie Tochter Aiko das Leben. Nach einigen Fehlgeburten war die kleine Prinzessin ein echter Segen.

Auch Gräfin Sophie von Wessex weiß, was es bedeutet, wenn man um das größte Glück der Welt lange kämpfen muss. Nach einer lebensgefährlichen Eileiterschwangerschaft bekam sie im Alter von 38 Jahren Tochter Louise. Mit 42 Jahren krönte Söhnchen James ihr Glück. Auch bei Zara Tindall lief nicht alles wie erhofft. Sie hatte zwei Fehlgeburten. Als ihr jüngster Sohn Lucas das Licht der Welt erblickte, war sie bereits 39.

Späte Mütter Royals

Dankbarkeit und Erleichterung fühlten Prinz Edward und Gräfin Sophie nach der Geburt ihrer Tochter. © Getty Images / Auswahl

Und auch Kronprinzessin Victoria wäre gerne früher Mutter geworden. Allerdings dauerte es, bis sie ihren Daniel heiraten durfte. Erst nach sieben Jahren Beziehung bekam das Paar eine „Heiratserlaubnis“ vom Hof. Mit 34 Jahren wurde sie dann Mutter von Prinzessin Estelle. „Ich habe mich lange danach gesehnt, Mutter zu werden. Für mich ging ein großer Traum in Erfüllung“, sagte Victoria damals. Bei der Geburt von Prinz Oscar war die Kronprinzessin dann schon 38 Jahre.

Diese Royals bekamen noch Nachzügler

Manche Frauen der Adelswelt ließen sich zwischen ihren Schwangerschaften jede Menge Zeit. Die ehemalige Königin Anne-Marie von Griechenland wurde bereits mit 18 Jahren das erste Mal Mutter von Tochter Alexia. Im Alter von 39 Jahren bekam die fünffache Mutter ihren jüngsten Sohn Prinz Philippos.

Auch die Kinder von Queen Elizabeth haben einen großen Altersunterschied. Während die britische Königin bei der Niederkunft mit Prinz Charles erst zarte 22 war, erblickte Nesthäkchen Prinz Edward 15 Jahre später das Licht der Welt. Damals war Queen Elizabeth bereits 37.

 Anne-Marie von Griechenland

Anne-Marie von Griechenland war beim ersten Baby 18 Jahre alt, beim letzten bereits 39. Das Foto zeigt sie bei der Taufe von ihrer ältesten Tochter Prinzessin Alexia. Ihr Ehemann König Konstantin sowie die stolzen Großeltern Königin Ingrid, Königin Frederike und König Frederik freuen sich ebenfalls über die Geburt. ©imago images / ZUMA/Keystone 

Die Autorin

Hier schreibt

Artikel teilen

Neueste Beiträge

Menü