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Friederike von Griechenland starb durch eine Schönheits-OP

Der Tod von Friederike von Griechenland jährte sich 2021 zum 40. Mal. Die Mutter von Alt-Königin Sofia starb unter dramatischen Umständen bei einer Schönheits-Operation.

Königin Friederike

Für ihre Eitelkeit bezahlte Friederike von Griechenland einen hohen Preis. © picture alliance / Photo12/Private collection

Friederike von Griechenland starb auf dem OP-Tisch

Sofia von Spanien denkt sicher immer noch häufig an ihre geliebte Mutter. Vor 40 Jahren starb Friederike von Griechenland unter tragischen Umständen. Die 63-Jährige hatte sich einer Schönheits-Operation unterzogen, um sich ein paar harmlose, aber unschöne Flecken auf den Augenlidern entfernen zu lassen. Eigentlich handelt es sich dabei um einen Routine-Eingriff.

Doch während der Operation kam es zu einem dramatischen Zwischenfall: Ex-Königin Friederike erlitt einen Herzinfarkt. Die gebürtige Deutsche starb mit nur 63 Jahren auf dem OP-Tisch eines Madrider Krankenhauses. Sie hinterließ ihre drei Kinder Königin Sofia, König Konstantin und Prinzessin Irene. Ihr Mann König Paul (†62) war bereits 1964 an Magenkrebs gestorben.

Friederike und Paul von Griechenland

Friederike und Paul von Griechenland bekamen drei gemeinsame Kinder: Sofia, Konstantin und Irene. © picture-alliance / akg-images | akg-images

Wer war Königin Friederike?

Die spätere Königin wurde am 18. April 1917 als Friederike Prinzessin von Hannover, Herzogin zu Braunschweig-Lüneburg in Blankenburg (Sachsen-Anhalt) geboren. Ihre Eltern waren Herzog Ernst August von Braunschweig (1887–1953) und Viktoria Luise (*1892-1980). Ihre Mutter war eine Tochter von Kaiser Wilhelm II.

Mit 20 Jahren verließ Friederike ihre Heimat, um Prinz Paul von Griechenland zu heiraten. Die Hochzeit fand am 9. Januar 1938 in Athen statt. Schnell erwartete das Paar Nachwuchs: Tochter Sofia erblickte am 2. November 1938 das Licht der Welt. Eineinhalb Jahre später folgte Sohn Konstantin. Nesthäkchen Prinzessin Irene kam am 11. Mai 1942 im südafrikanischen Exil zur Welt. Die griechische Königsfamilie war während des Zweiten Weltkrieges vor den Deutschen geflohen. Nach London und Südafrika ließ sich das Königspaar mit seinen Kindern schließlich 1944 in Ägypten nieder. Zwei Jahre später kehrten die Royals nach Griechenland zurück. Die die Zeiten blieben turbulent.

Sie nutzte ihre Machtposition aus

Nachdem der kinderlose König Georg (*1908-†1947) verstorben war, folgte ihm sein jüngerer Bruder Paul auf den Thron. An seiner Seite wurde Friederike zur Königin von Griechenland. Sie wollte jedoch mehr als nur repräsentieren und sich sozialen Aufgaben widmen. Immer wieder mischte sich die gebürtige Deutsche in die Politik ein, was dem Ansehen der Monarchie schadete.

Nach dem Tod von König Paul zog sich Friederike von ihren öffentlichen Verpflichtungen zurück. Doch viele Griechen verdächtigten sie weiter, im Hintergrund die Fäden zu ziehen. Das war auch ein Grund, warum Konstantin bei der Volksabstimmung von 1974 versprach, seine Mutter aus Griechenland fernzuhalten. Doch die Griechen stimmten mit großer Mehrzahl für eine Republik. Nach dem Untergang der Monarchie verbrachte Friederike bis zu ihrem Tod viel Zeit in Spanien bei ihren Töchtern.

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