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Königin Maxima: In Österreich wird sie zur griechischen Göttin

Königin Maxima und König Willem-Alexander sind auf Staatsbesuch in Österreich. Die Niederländerin verzauberte in einem wunderschönen Kleid.

Königin Maxima in Österreich

König Willem-Alexander und Königin Maxima legen in Österreich einen großen Auftritt hin. © picture alliance / Royal Press Europe | Albert Nieboer

Königin Maxima und König Willem-Alexander besuchen Österreich

Hoher Besuch in Österreich. Vom 27. bis zum 29. Juni ist das niederländische Königspaar zu Gast. Ziel ist es laut Königshaus, „die starke Bande zwischen den beiden Ländern zu unterstreichen und die Beziehungen zu stärken.“ Das Thema des Besuchs ist die nachhaltige Mobilität, die vernetzte Gesellschaft sowie der kulturelle Austausch.

Am Montag nahmen Königin Maxima und König Willem-Alexander an einem Staatsbankett im Wiener Schloss Belvedere teil. Dort wurden sie von Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seiner Frau Doris Schmidauer begrüßt.

Königin Maxima weißes Kleid in Österreich

Bundespräsident Alexander Van der Bellen und seiner Frau Doris Schmidauer empfangen das niederländische Königspaar zum Staatsbankett. © picture alliance / Royal Press Europe | Albert Nieboer

Maxima der Niederlande erinnert an griechische Göttin

In Österreich verwandelte sich Königin Maxima zu einer griechischen Göttin. Die 51-Jährige zeigte sich in einem weißen One-Shoulder-Kleid mit verlängerter Schleppe. Die Robe stammt von Designerin Stella McCartney. Königin Maxima trug das Kleid bereits 2019 bei einem Gala-Dinner in Amsterdam.

Als Kopfschmuck wählte sie die antike Perlentiara. Mindestens vier der birnenförmigen Perlen sollen aus dem Jahr 1646 stammen und einst Amalie zu Solms-Braunfels (*1602-†1675), einer späteren Prinzessin von Oranien, gehört haben. Dazu kombinierte die Adlige lange Perlenohrringe und ihre Devant-de-Corsage-Brosche. Die Brosche besteht ebenfalls aus Diamanten und birnenförmigen Perlen.

König Willem-Alexander spricht über Krieg in der Ukraine

König Willem-Alexander stand sein schwarzer Smoking ebenfalls wunderbar. Er hielt beim Staatsbankett eine wichtige Rede und erinnerte an den schrecklichen Krieg in der Ukraine. Seine Worte richtete er direkt an den Bundespräsidenten. „Wir danken Ihnen für Ihr unerschütterliches Engagement für Stabilität, Frieden und Toleranz in Europa. Wie wir sind Sie entsetzt über Russlands unerbittliche Aggression gegen die Ukraine, ein freies und demokratisches Land, das jedes Recht hat, seinen eigenen Weg zu wählen.“

In seiner Rede mahnte der König, wie wichtig der Frieden in Europa ist. „Fünfhundert Kilometer von hier sind unschuldige Zivilisten wegen russischer Gewalt in Lebensgefahr. ,In Frieden zu leben ist ein grundlegendes Menschenrecht’, sagten Sie vor einigen Monaten in Ihrer Botschaft an die Menschen in der Ukraine. Ein wahres Wort! Die Frage, die wir Europäer jetzt gemeinsam beantworten müssen, lautet: Wie garantieren wir dieses Recht für uns und für künftige Generationen?(…)“ Dies gelinge vor allem durch eine gemeinsame und starke Außen-und Sicherheitspolitik.

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