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Prinz George: Skandalfoto mit Waffe aufgetaucht

Prinz George ist das Opfer einer dreisten Werbekampagne geworden. Fotos zeigen den jungen Royal mit Waffen. Die Aufnahmen sorgen nun für einen Skandal.

Prinz George: Foto zeigt ihn mit Waffe

Fotos von Prinz George werden im Internet für Anzeigen verwendet. © Karwai Tang/WireImage

Manipuliertes Foto: Prinz George hantiert mit Waffe

Dieser Anblick verschlägt den Briten die Sprache. Fotos zeigen Prinz George mit goldener Machete. Eine weitere Aufnahme zeigt den Sohn von Prinz William und Prinzessin Kate mit einem Beil in der Hand. Dabei gehören solche Waffen doch wirklich nicht in Kinderhand.

Aufgetaucht sind diese Bilder nun bei der Online-Verkaufsplattform Amazon. Doch was steckt dahinter? Das chinesische Unternehmen Zhou-long hatte im Internet für Spielzeugwaffen geworben und dafür Fotos von Prinz George manipuliert. Das Originalfoto zeigt den Enkel von König Charles selbstverständlich ohne Waffen. Die Aufnahme wurde 2016 zu seinem 3. Geburtstag veröffentlicht.

Prinz George mit Machete

Solche Fotos mit Macheten wurden von Prinz George beim Internetgiganten Amazon verbreitet. © Amazon

„Ich habe fast meine Tasse Tee fallen lassen“

Ein Leser der britischen Zeitung „The Sun“ wurde schließlich auf den dreisten Schwindel aufmerksam. „Ich habe fast meine Tasse Tee fallen lassen“, wird der Mann von dem Blatt zitiert. „Ich nehme nicht an, dass dieses Spielzeug das königliche Gütesiegel hat.“ Mit anderen Worten: Das Königshaus wurde vorher nicht um Erlaubnis gebeten. Prinz George wurde ganz unfreiwillig für Waffenwerbung benutzt. Inzwischen hat Amazon die manipulierten Fotos entfernt.

Royals werden immer wieder Opfer von Betrug

Es ist nicht das erste Mal, dass ein Royal Opfer einer manipulierten Werbekampagne wird. 2017 wurde Prinzessin Kate für Diätwerbung missbraucht. Dank einer Wunderpille hätte sie angeblich zwölf Kilo in vier Wochen abgenommen.

Auch Kronprinzessin Victoria und Prinz Daniel wurden schon Opfer einer dreisten Werbemasche. 2015 lächelte das Paar ohne Wissen von einer Plakatwand in der chinesischen Stadt Guangzhou.


Kein Einzelfall im schwedischen Königshaus. 2020 hatten Betrüger versucht, Spenden im Namen von Prinz Carl Philip zu sammeln. Und das Gesicht von König Carl Gustaf wurde 2021 für eine Bitcoin-Werbung benutzt. „Leider wird die Königsfamilie von Zeit zu Zeit in verschiedenen Werbekontexten eingesetzt. Sobald wir dies entdecken, handeln wir mit Hilfe unserer Anwälte“, erklärte Informationschefin Margareta Thorgren damals.

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