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Stephanie von Pfuel: Die Kaffee-Gräfin feiert 60. Geburtstag

Stephanie von Pfuel feiert heute ihren 60. Geburtstag. In den vergangenen Jahren wurde ihr Leben von Schicksalsschlägen überschattet.

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Stephanie von Pfuel wird 60 Jahre alt

Auf Schloss Tüßling gibt es heute einen Grund zum Feiern. Stephanie von Pfuel wird 60 Jahre alt. Die Gräfin blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Die Adlige hatte in der Vergangenheit viel Pech in der Liebe. Doch schlimmer als der Liebeskummer waren ihre privaten Schicksalsschläge.

Familie und Ehen

Geboren wurde Stephanie von Pfuel am 13. April 1961 in München als Tochter von Karl Freiherr Michel von Tüßling und dessen zweiter Ehefrau Ulrike Barth. 1983 heiratete die Society-Lady Benedikt Graf Batthyány. Die Ehe ging 1988 in die Brüche. Mit ihrem zweiten Ehemann Bernd-Harald Bagusat bekam die Adlige vier Kinder. Die Ehe zerbrach ebenfalls.

Das dritte Mal wagte die Gräfin den Gang vor den Traualtar mit Christian Graf Bruges-von Pfuel. Mit ihm bekam sie zwei weitere Kinder. Doch auch diese Ehe endete 2006 vor dem Scheidungsrichter. Im selben Jahr wurde ihre Beziehung zu Hendrik te Neues bekannt. Mit dem Verleger war sie häufig auf roten Teppichen zu sehen. 2014 endete zwar die Beziehung, doch die Freundschaft blieb. Seit 2018 liebt die sechsfache Mutter den Geiger Edmond Fokker von Crayestein.

Ihre schweren Schicksalsschläge

In den vergangenen Jahren trafen die Gräfin mehrere Schicksalsschläge. Ihre Tochter Amelie hatte mit sieben Jahren einen schweren Unfall. Die Grundschülerin wurde beim Überqueren der Straße von einem Auto erfasst. Mit einem Schädel-Hirn-Trauma landete Amelie auf der Intensivstation. „Ich hatte schon einige Unfälle bei meinen Kindern erlebt, etliche Kinderkrankheiten mit ihnen durchlitten. Nun erlebte ich eine andere Dimension von Krankheit – lebensbedrohlich, ungewiss“, erinnerte sich die „Kaffeegräfin“ in ihrer Biografie „Wenn schon, denn schon“ aus dem Jahr 2007.

Amelie überlebte, doch die Angst um ihre Kinder blieb. „Das Trauma sitzt dennoch tief. Seitdem ist eine nicht gekannte, unterschwellige Angst in mir, eine Angst, die mir zugleich die Liebe zu meinen Kindern noch stärker bewusst macht“, wird Stephanie von Pfuel von „Merkur“ zitiert.

2019 wurde ihr größter Albtraum schließlich wahr: Ihr Sohn Charly Bagusat starb durch einen Autounfall. „Die Trauer bleibt für immer“, sagte sie vor wenigen Wochen im Gespräch mit „Bild“. Das Leben bürdete ihr noch mehr auf. Wenige Monate nach dem Tod ihres Sohnes nahm sich auch noch ihr Ex-Partner Hendrik te Neues das Leben, mit dem sie eine enge Freundschaft verband.

Trotzdem gibt die 60-Jährige nicht auf. „Ich glaube, meine Stärke ist angeboren. Und ich versuche, auch in schwierigen Zeiten immer positiv zu bleiben und nach vorne zu schauen“, sagte sie im Gespräch mit „Gala“.

Arbeit und Karriere

Nach dem Abitur studierte die Adlige Forstwissenschaften. 1988 erreichte sie ihren Abschluss als Diplom-Ingenieurin. 1991 erbte Stephanie von Pfuel Schloss Tüßling von ihrem Vater, das sie aufwendig sanieren musste. Sie sieht es als ihre Lebensaufgabe an, das Schloss mit seinen 70 Zimmern zu erhalten. Bekannt wurde die Schlossherrin Anfang der 2000er als „Kaffee“-Gräfin, weil sie Werbung für die Kaffee-Marke „Eduscho“ machte.

Seit 2003 ist die sechsfache Mutter Botschafterin der SOS-Kinderdörfer. Für ihr Engagement bekam die Unternehmerin 2011 das Bundesverdienstkreuz verliehen. Auch als Buchautorin machte die Gräfin von sich reden. Die Einrichtungsshow „Stephanies Wohnwunder“ moderierte die Adlige von 2011 bis 2012. Von 2014 bis 2020 war sie zudem Bürgermeisterin der bayerischen Marktgemeinde.

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