Fürst Albert sorgt sich um seine Frau. Fürstin Charlène wird an einem Wasserrennen teilnehmen, das nicht ganz ungefährlich ist.

Fürstin Charlène plant ein Rennen über den Ozean für den guten Zweck. Fürst Albert hat deswegen gemischte Gefühle. © picture alliance / abaca

Fürstin Charlène plant gefährliches Abenteuer

Es wird ein riesiges Abenteuer. Vom 12. bis zum 13. September wird Fürstin Charlène an ein Langstreckenrennen mit dem Wasserfahrrad über das Mittelmeer radeln. Für zwei Staffelteams mit jeweils vier Athleten geht es innerhalb von 24 Stunden von Korsika nach Monaco. Mit ihren Teamkollegen muss Fürstin Charlène also 180 Kilometer auf dem Waterbike zurücklegen.

Ihre Stiftung hat das Rennen organisiert. Mit dem Wettbewerb möchte die Zwillingsmutter ein Bewusstsein für die Sicherheit im Wasser schaffen. Jedes Jahr sterben immer noch 300.000 Menschen weltweit durch Ertrinken. Auch die Fürstin hat schon Angehörige auf diese Weise verloren.

Fürst Albert sorgt sich um seine Ehefrau

Das geplante Rennen ist nicht ganz ungefährlich, wie Fürstin Charlène weiß. Durch den Einfluss von Wind und Strömungen ist das Wasserfahrrad nicht ganz einfach zu kontrollieren. „Die Maschinen, die ursprünglich für ruhiges Wasser entwickelt wurden, müssen sie dieses Mal den Wellen stellen und sich mit Walen die Schultern reiben“, erklärt die ehemalige Profi-Schwimmerin gegenüber „Point de Vue“.

Auch der Fürst von Monaco ist etwas beunruhigt. „Albert freut sich über das Projekt, macht sich aber auch Sorgen um mich. Ich bin Mutter, ich habe Pflichten gegenüber meinem Land“, erzählt Fürstin Charlène. Alberts Schwager Stefano Casiraghi kam 1990 nach einem Motorboot-Rennen ums Leben.

Doch Grund zur Sorge besteht offenbar nicht. „Ich bin mir der etwas… außergewöhnlichen Natur dieses Abenteuers vollkommen bewusst. Alle Sicherheitsbedingungen sind jedoch erfüllt. Die Athleten werden von Teams an Bord von Katamaranen begleitet“, versichert die 42-Jährige. Fürst Albert wird seine Ehefrau vom Boot aus anfeuern. Und er wird ein Auge darauf haben, dass Charlène nichts passiert.

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