Prinz Charles weinte nach einem Gespräch mit Camillas Vater bittere Tränen. Denn Bruce Shand war nicht besonders gut auf den Thronfolger zu sprechen.

Prinz Charles
Prinz Charles war lange Zeit nicht gerade der Liebling seines künftigen Schwiegervaters. Ein Gespräch endete sogar mit Tränen. © picture alliance / Photoshot | –

Prinz Charles war nicht gut genug

Die Liebe zwischen Prinz Charles und Herzogin Camilla sorgte für Kontroversen. Auch Bruce Shand war kein Fan ihrer Beziehung. Der Vater von Camilla zeigte sogar ganz offen seine Ablehnung. In seinen Augen war der britische Thronfolger nämlich nicht gut genug für seine geliebte Tochter. Und das ließ der ehemalige Kavallerieoffizier Prinz Charles auch spüren.

Anfang der Neunzigerjahre spitzte sich die Situation zu. Nachdem die ganze Welt von ihrer Affäre erfahren hatte, machte sich Bruce Shand große Sorgen. Laut „The Guardian“ nahm er sich Prinz Charles in einem Vier-Augen-Gespräch zur Brust. Er beschuldigte den Thronfolger, das Leben seiner Tochter „ruiniert“ zu haben. Überall schlug Camilla Hass entgegen. Über ein Jahr konnte sie das Haus kaum noch verlassen. Ihr Leben war die Hölle. Prinz Charles reagierte verzweifelt auf den Vorwurf. Nach dem Gespräch soll er bittere Tränen geweint haben, behauptet die Zeitung.

Die Versöhnung machte Herzogin Camilla glücklich

Das Verhältnis zwischen Bruce Shand und Prinz Charles entspannte sich jedoch mit der Zeit. Öffentlich erklärte er sogar, dass Charles „einen hervorragenden König abgeben würde“. Während der Scheidung von Prinzessin Diana soll Camillas Vater sogar eine wichtige Stütze für den Royal gewesen sein.

Hochzeit Prinz Charles und Herzogin Camilla
Happy End bei der Hochzeit: Bruce Shand (rechts sitzend) war erleichtert, als die Beziehung von Charles und Camilla endlich legitimiert wurde. © picture-alliance/ dpa | epa Hugo Burnand/Clarence House/Pa

Die Hochzeit von Herzogin Camilla mit ihrer großen Liebe konnte Bruce Shand noch miterleben. Als seine Tochter dem britischen Thronfolger am 9. April 2005 das Jawort gab, war er überglücklich. Der ehemalige Kavallerieoffizier starb schließlich am 11. Juni 2006 nach längerer Krebserkrankung.