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Kronprinz Frederik: Er bricht sein Schweigen

Kronprinz Frederik bricht sein Schweigen. Zum ersten Mal spricht er öffentlich über den Titelentzug. Ob der Thronfolger die Entscheidung von Königin Margrethe unterstützt, erfahrt ihr hier.

Kronprinz Frederik äußert sich erstmals zum Titel-Entzug.

Diese Entscheidung sorgte nicht nur für Verständnis: Königin Margrethe entzieht den Kindern von Prinz Joachim zum 1. Januar ihre Titel. Nun hat sich Kronprinz Frederik erstmals zur kontroversen Entscheidung seiner Mutter geäußert. © Julian Parker/UK Press via Getty Images

Kronprinz Frederik unterstützt Entscheidung seiner Mutter

Diese Nachricht sorgte für offene Münder: Königin Margrethe entzieht vier ihrer Enkelkinder den Prinzentitel. Die Kinder ihres jüngeren Sohnes Prinz Joachim dürfen sich ab dem 1. Januar nicht mehr Prinz bzw. Prinzessin zu Dänemark nennen. Im Anschluss machten Prinz Joachim und Prinzessin Marie ihrem Ärger Luft. „Wir sind alle sehr traurig. Es macht nie Spaß zu sehen, wie deine Kinder so schlecht behandelt werden. Sie befinden sich selbst in einer Situation, die sie nicht verstehen“, sagte Prinz Joachim öffentlich. Nun hat sich Joachims älterer Bruder Kronprinz Frederik erstmals zum Titelentzug geäußert.

„Meine Mutter hat eine Entscheidung getroffen, die allein bei ihr liegt. Und ich verstehe das. Und natürlich bin ich selbst daran interessiert, dass die dänische Monarchie so erneuert wird oder zumindest im Laufe der Zeit schlank bleibt”, erklärt der dänische Thronfolger in einem Interview mit der Zeitschrift Billed Bladet. Der künftige König stärkt seiner Mutter also den Rücken. Dabei betonte der 54-Jährige, dass die dänischen Royals auch über die Titel seiner drei jüngeren Kinder Isabella, Vincent und Josefine sprechen werden. Jedoch müssen die drei wohl erstmal nicht um ihre Adelstitel bangen: „Ich halte das für etwas, das in die Zukunft gehört”, sagte Kronprinz Frederik. Zuletzt hatte sich seine Frau Kronprinzessin Mary zum Titelentzug geäußert. Auch sie hält die Entscheidung von Königin Margrethe für richtig.

Kronprinz Frederik unterstützt die Entscheidung seiner Mutter.

Prinz Joachim und Prinzessin Marie sind enttäuscht von der Entscheidung der Königin. Prinz Nikolai, Prinz Felix, Prinz Henrik und Prinzessin Athena dürfen sich ab dem 1. Januar nicht mehr Prinz bzw. Prinzessin zu Dänemark nennen. Zumindest die beiden Jüngsten würden diese Entscheidung aber nicht verstehen, beklagten Joachim und Marie öffentlich. © Patrick van Katwijk/Getty Images

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Aussage zu Prinz Joachim macht Hoffnung

Kronprinz Frederik hat aber nicht nur über den kontroversen Titelentzug gesprochen. Als er auf seine Beziehung zu Prinz Joachim angesprochen wird, erklärt der Thronfolger: „Ich stehe in ständigem Kontakt mit meinem Bruder, so war es schon immer. Er ist im Moment nicht zu Hause, aber das bedeutet nicht, dass wir nicht kommunizieren.” In der Vergangenheit gab es immer wieder Gerüchte um einen Zwist zwischen den Brüdern. Auch ihre Ehefrauen, Kronprinzessin Mary und Prinzessin Marie, sollen sich nicht gut verstehen. Prinz Joachim und Prinzessin Marie sagten nach dem Titelentzug, ihre Beziehung zum Kronprinzenpaar sei kompliziert, wie royalcentral.uk schreibt. Dass die Brüder zumindest in regelmäßigem Kontakt zueinander stehen, macht Hoffnung auf eine Versöhnung im dänischen Königshaus.

Die Debatte um den Titelentzug in Dänemark scheint jedoch noch nicht beendet zu sein. Auch wenn Königin Margrethe auf ihrer Entscheidung beharrt, geht die Familienfehde weiter. Kornprinz Frederik und Prinz Joachim haben offenbar ganz unterschiedliche Ansichten zur Zukunft des Königshauses. Wie sich die Beziehung der Brüder zueinander letztlich entwickelt, bleibt also offen.

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